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Trainer Michael Skibbe hat auch sein drittes Spiel mit Fußball-Bundesligist Hertha BSC verloren. Die Berliner unterlagen am Samstag im Olympiastadion gegen Hannover 96 mit 0:1 (0:0).

In der ersten Halbzeit war Hertha die aktivere Mannschaft, belohnt wurde das Engagement aber nicht. Nach der Pause kamen die Gäste besser ins Spiel, blieben im Angriff zunächst aber blass.

Erst nach 68 Minuten knallte Abdellaoue den Ball aus knapp 20 Metern ins Tor. Den möglichen Ausgleich verpatzte Lasogga. Eine Viertelstunde vor Schluss sah zudem noch Neumann Gelb-Rot.

Quelle: rbb-online.de


In Berlin ist die Abstiegsangst zurück. Hertha BSC hat mit einem 1:2 (0:2) gegen den Hamburger SV auch das Heim-Debüt von Trainer Michael Skibbe verpatzt.

Vor 49.168 Zuschauern im Olympiastadion brachte Marcell Jansen die reiferen und besser organisierten Gäste in Führung (24. Minute). Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Mladen Petric per Kopf auf 2:0 (45.+1). Vor beiden Treffern hatte sich Hamburgs Verteidiger Dennis Diekmeier auf der rechten Außenbahn gegen Berlins Routinier Lewan Kobiaschwili durchgesetzt und nach innen geflankt.

Nach der Pause entwickelte Hertha mehr Druck. Jarolim rettete vor Lustenberger (58.); ein Kopfball des eingewechselten Peter Niemeyer strich am HSV-Tor vorbei (66.). Als Niemeyer Hamburgs-Verteidiger Jeffrey Bruma an die Hand schoss, forderten die Berliner Elfmeter (68.). Ein Versuch von Adrian Ramos wurde abgeblockt (72.). Schließlich köpfte Lasogga nach Flanke von Kobiaschwili zum Anschluss ein. Der Stürmer vergab danach jedoch noch zwei gute Chancen.

Mit 20 Punkten ist der Bundesliga-Aufsteiger, der schon seit drei Monaten auf einen Liga-Sieg wartet, nur noch zwei Zähler von den Abstiegsplätzen entfernt.

Quelle: rbb-online.de


Am Abend nach der Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern bescherte die Glücksfee der Hertha ein weiteres Heimspiel. Gegner im Viertelfinale ist am 8. Februar 2012 Borussia Mönchengladbach.


Sechs Jahre nach dem letzten Heimspiel von Hertha BSC im DFB-Pokal hat Übergangscoach Widmayer bei seinem einzigen Auftritt als Cheftrainer der Berliner einen 3:1 (1:0)-Sieg eingefahren.

Beide Teams brauchten lange, ehe sie ins Spiel fanden. Kurz vor der Halbzeit schlenzte Ramos nach Flanke von Ronny den Ball mit Glück ins Tor (43. min).

Pech hatte Lautern, als zu Beginn der zweiten Halbzeit ein Elfmeterpfiff zugunsten der Gäste ausblieb. Kurz darauf schlief Herthas Abwehr und kassierte den Ausgleich (51.). Eine Einzelleistung von Lasogga acht Minuten später stellte den alten Abstand her, ein Fernschuss von Ebert (90.) brachte den sicheren Sieg.

Quelle: rbb-online.de



Fünf Jahre nach dem ersten Banner konnten wir am 5. November 2011, anlässlich der FARE-Aktionswochhe 2011, beim Spiel von Hertha BSC gegen Borussia Mönchengladbach unser neues Banner präsentieren. Mit diesem Banner werden wir diese Saison bei den Heimspielen von Hertha BSC präsent sein.

Selbstverständlich sind wir für Reaktionen, egal ob positiver oder negativer Art, dank- bar.

Ebenso sind wir für Anregungen offen; schließlich wollen wir im nächsten Jahr wieder ein neues Banner präsentieren!


Aufgepasst und mitgemacht!!!

Ihr könnt den Hertha-Junxx helfen 1.000 Euro gespendet zu bekommen! Dazu braucht ihr unter dem nachfolgenden nur eure Stimme für uns abzugeben!

https://verein.ing-diba.de/sonstiges/10923/hertha-junxx-ev

Klickt auf die Seite und unterstützt uns.
Tipp: Jeder kann bis zu drei Stimmen pro E-Mail-Adresse für den gleichen Verein abgeben ...

Bitte leitet diesen Link weiter und helft uns so viel wie möglich Stimmen zu erhalten.

Vielen Dank!


Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zeichnet seit dem Jahr 2005 Personen, Initiativen und Vereine aus, die sich gegen Ausgrenzung, Antisemitismus und Rassismus engagieren. Dieses Jahr geht der Preis an die Wiesbadener Jugendinitiative "Spiegelbild".

Eine Jury unter Vorsitz von DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger hatte im August bei ihrer Sitzung in Frankfurt über die Preisträger entschieden. Bereits zum siebten Mal verleiht der DFB den Julius-Hirsch-Preis und erinnert damit an den 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordeten deutschen Nationalspieler jüdischen Glaubens.

"Fußball darf nie wieder ausgrenzen"

„Fußball darf nie wieder ausgrenzen. Im Gegenteil, der Fußball kann und muss Menschen und Völker in ihrer Vielfalt verbinden und dadurch einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Frieden leisten. Dieser Preis ist heute wichtiger als vor fünf Jahren. Und er wird in zehn Jahren noch wichtiger sein“, sagt Dr. Theo Zwanziger.

Der DFB-Präsident gehört gemeinsam mit Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball, DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach, Bundesinnenminister a.D. Otto Schily und weiteren Persönlichkeiten der hochrangig besetzten Jury an.

Die „Jugendinitiative Spiegelbild“ des "Aktiven Museums Spiegelgasse“ hat sich zum Ziel gesetzt, die deutsch-jüdische Geschichte in Wiesbaden zu bewahren. Im vergangenen Jahr holte der Verein die Ausstellung „Kicker, Kämpfer und Legenden - Juden im deutschen Fußball“ in die hessische Landeshauptstadt. Das Museum startete zudem das Projekt „Spurensuche am Ball“, bei dem sich mehrere Schülergruppen einer Wiesbadener Hauptschule mit Themen wie Rassismus und Zivilcourage auseinandersetzten.

Engagiert gegen Neonazis

Der zweite Preis geht an das Gräfenberger Sportbündnis, einen Zusammenschluss von acht Fußballvereinen, der mit zahlreichen Aktionen dazu beigetragen hat, dass heutzutage keine Neonazis mehr in der fränkischen Kleinstadt aufmarschieren.

Über viele Jahre war die Gemeinde nördlich von Nürnberg ein „Wallfahrtsort“ rechtsextremistischer Gruppierungen gewesen. Innerhalb von drei Jahren hatten sich die Neonazis 40-mal in Gräfenberg versammelt. Seit Oktober 2009 aber hat kein offizieller Aufmarsch mehr stattgefunden - auch dank der engagierten Fußballer.

Das Fanprojekt „DoppelPass - SVW-Fans gegen Gewalt und Rassismus“ vom SV Waldhof Mannheim ist mit dem dritten Preis ausgezeichnet worden. Rechtsradikale Fangruppen hatten das Image des Traditionsklubs in den 90er-Jahren durch ihr fremdenfeindliches Verhalten stark beschädigt. Seit mehr als zehn Jahren erhebt der „DoppelPass“ seine Stimme gegen die rechte Propaganda, etwa mit einem Banner „Stimmung gegen Rassismus“ im Stadion sowie der Radiosendung „DoppelPass on Air“.

"Jugendlichen Geschichte und Werte vermitteln"

„Mich begeistert und berührt die Bandbreite der eingereichten Projekte“, sagt Andreas Hirsch, der Enkel des ehemaligen Nationalspielers. „Schulprojekte, Faninitiativen, Fußballvereine und auch zahlreiche Einzelpersonen nutzen die Faszination des Fußballs für einen gemeinnützigen Zweck, nämlich unseren Jugendlichen Geschichte und Werte zu vermitteln. Ich bin froh und stolz, dass der Name meines Großvaters über einer so beeindruckenden gesellschaftlichen Initiative steht.“

Insgesamt 61 Projekte (darunter auch die Hertha-Junxx - Anm. der Red.) wurden beim DFB eingereicht, aus denen die Jury die drei Sieger ausgewählt hat. Die Preise werden im Rahmen des Länderspiels gegen Belgien am 11. Oktober in Düsseldorf verliehen.Treffer.

Quelle: dfb.de


13.04.2011

Berlin: (hib/HAU/jbi) Die Homophobie im Sport ist noch immer stark ausgeprägt. Zu dieser Einschätzung gelangten die zu einer öffentlichen Anhörung des Sportausschusses am Mittwochnachmittag geladenen Experten. ”Lesben und Schwule müssen ihre sexuelle Orientierung verstecken“, sagte die Kulturwissenschaftlerin Tatjana Eggeling. Da Leistungssportler im Falle eines Bekenntnisses mit einer negativen Reaktion durch ihr Team, die Fans oder auch der Sponsoren rechnen müssten, stünden sie unter einem enormen Druck, sagte Eggeling, die seit vielen Jahren zu dem Thema forscht. Das ”Verstecken“ koste viel Energie, was wiederum dazu führen könne, dass die Sportler ihre Höchstleistungen nicht erreichen könnten. Es sei daher davon auszugehen, dass die Rate der Aussteiger aus dem Sport bei homosexuellen Aktiven überdurchschnittlich sei.

Bei ihm sei dies der Fall gewesen, bestätigte Marcus Urban. Als ehemaliger Jugendnationalspieler sei er ”auf dem Sprung ins Fußball-Profigeschäft“ gewesen. ”Wenn man sich aber 24 Stunden am Tag verstecken muss, um nicht als schwuler Fußballer entdeckt zu werden, ist ein selbstbestimmtes Leben nicht mehr möglich“, sagte Urban. Da jedoch nicht nur der Fußball von der Homophobie betroffen sei, sollte seiner Ansicht nach der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) eine ”Diversity-Stelle“ schaffen. ”Ich hätte mir damals gewünscht, einen Ansprechpartner im organisierten Sport zu haben“, sagte er.

Ein solches Ressort gebe es schon, sagte der Generalsekretär des DOSB Michael Vesper. Zugleich räumte er ein, erst seit kurzem mit dem Thema Homophobie befasst zu sein. ”Bisher ist das Thema eher vermieden worden.“ Dennoch sei klar, dass der DOSB gegen jede Form der Diskriminierung vorgehe. So habe man auch die von der Bundesregierung unterstützte Charta der Vielfalt unterzeichnet. ”Unser Ziel muss es sein, dass niemand Nachteile durch seine sexuelle Orientierung erleidet“, sagte Vesper. Zugleich machte er deutlich, dass auch niemand gezwungen werden sollte, seine sexuelle Orientierung öffentlich zu machen. Ein ”Muss“, so entgegnete Marcus Urban, solle ein Outing in der Tat nicht sein, aber: ”Ich muss es dürfen.“

Dass die ”gewachsene gesellschaftliche Toleranz gegenüber Homosexualität“ im Fußball noch nicht angekommen sei, bestätigte Michael Gabriel von der Koordinierungsstelle Fanprojekte. Zwar könnten bekennende Homosexuelle ”Fernsehsendungen moderieren, Bücher schreiben und Städte regieren“, aber nicht Profifußball spielen. Schwul, so Gabriel, werde in Fußballkreisen traditionell als ganz normales Schimpfwort verwendet. Gleichwohl gebe es einzelne Fanprojekte, die auf das Thema Homosexualität und Fußball aufmerksam gemacht hätten. Bis zu einer Selbstverständlichkeit im Umgang mit Homosexualität im Fußball sei es jedoch noch ein langer Weg, sagte Gabriel.

Den Eindruck, dass Homosexualität allgemein eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz erhalten habe, könne sie nicht teilen, sagte die frühere Bundesligaspielerin Tanja Walther-Ahrends. ”Homosexuell zu sein, ist noch lange nicht normal“, befand sie. Daran ändere auch ein ”schwuler Bürgermeister“ nichts. Walther-Ahrends forderte von der Politik, das Problem der Homophobie immer wieder zu thematisieren. Der Fußball selber könne einen Beitrag etwa im Bereich der Jugendtrainer leisten. Wenn mal wieder von einem ”schwulen Pass“ die Rede sei, sollte es nicht gerade der Trainer sein, der diesen Ruf noch verstärkt, forderte die Sportwissenschaftlerin.

Quelle: Bundestag.de


09.03.2011

Schweden - Er könnte zum Vorbild zahlreicher Fußballer werden: Anton Hysén, Sohn des ehemaligen Star-Kickers des FC Liverpool Glenn Hysén, hat sich offen zu seiner Homosexualität bekannt. "Ich bin Fußballer - und ich bin schwul", sagte der 20-Jährige vom Viertligisten Utsiktens BK dem Magazin "Offside".

Hysén junior ist damit der erste Fußballer mit einem prominenten Namen, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekennt. Für den Kicker, der in der Jugend für den Erstligisten BK Häcken gespielt, aufgrund zahlreicher Verletzungen aber nicht den Sprung in die erste Mannschaft geschafft hat, war sein "Outing" eine Herzensangelegenheit. "Ich bin Fußballer - und ich bin schwul. Wenn ich meine Leistung bringe, spielt das aber doch überhaupt keine Rolle, ob ich auf Frauen oder Männer stehe", stellt Hysén klar.

Der Meinung sind auch viele seiner Kollegen. Nach seinem Outing hat der 20-Jährige viel Zuspruch erfahren, Profi-Fußballer, Experten und Kommentatoren begrüßten den Schritt Hyséns. "Ich spiele vielleicht nicht in der höchsten schwedischen Liga, aber ich will beweisen, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen keine Rolle bei der Ausübung seines Berufs spielt."

Weg nach oben verbaut?

Dennoch empfiehlt Hysén anderen schwulen Fußballern, vorsichtig zu sein und sich genau zu überlegen, ob sie ihre sexuelle Orientierung öffentlich machen wollen. "Alles ist diesbezüglich so kompliziert. Es gibt Rassisten, die Menschen mit anderer Hautfarbe nicht akzeptieren können. Und es gibt einfach Menschen, die homosexuelle Menschen nicht akzeptieren können."

Hysén weiß auch, dass sein Outing ihm den Weg in eine der oberen Ligen Schwedens vielleicht verbaut hat. "Es könnte ja sein, dass ein Klub Interesse an mir zeigt - und dann hört der Trainer, dass ich schwul bin, und dann ändern sie vielleicht plötzlich ihre Meinung." Doch für Hysén spielt das unterm Strich keine Rolle - er steht nicht nur zu seiner Sexualität, sondern auch zu seiner Entscheidung, diese publik gemacht zu haben. "Das wäre dann das Problem des Klubs, nicht meins."

Quelle: Stefan Zürn / Eurosport (http://de.eurosport.yahoo.com/09032011/73/int-fussball-paukenschlag-fussballer-outet.html)


Derzeit haben wir keine Location in der wir die Auswärtsspiele von Hertha BSC schauen könnten, da unsere Fußball-Stammkneipe dicht gemacht hat.

Falls jemand eine Idee hat, wo man in gemütlicher Atmosphäre beieinandersitzen kann, wären wir für Vorschläge dankbar.


03.12.2008

Zum UEFA-Cup-Spiel Hertha BSC gegen Galatasaray Istanbul am vergangenen Mittwoch waren neben tausenden Anhängern des türkischen Fußballvereins auch eine Handvoll schwuler Fußballfans von Hertha BSC, die Hertha-Junxx, im Berliner Olympia-Stadion. Wie gewohnt wollten wir in "unserem" Block, in welchem wir als Dauerkarteninhaber jedes zweite Wochenende unsere Plätze beziehen, unser Banner "Fußball ist alles - auch schwul!" aufhängen.

Nachdem sich jedoch recht schnell rumgesprochen hatte, dass wir schwule Fans sind, haben uns die türkischen Fans (vorwiegend Jugendliche) quasi untersagt, dass Banner in "ihrem" Bereich aufzuhängen. Also ließen wir uns von unserem Vorhaben abbringen und wollten "nur" unser kleines Regenbogenbanner anbringen. Auch davon war die Menge wenig begeistert.

Da man ja schließlich keinen Ärger haben will und auch nicht unnötig provozieren möchte, haben wir das kleine Regenbogenbanner in einem anderen Bereich unseres Blocks angebracht. Während des Spiels nahm offensichtlich niemand Anstoß daran. Jedoch als die Partie beendet war und die Massen aus dem Block strömten, muss einer der türkischen Fans doch ein Problem damit gehabt haben. Mit einem kurzen Riss löste er das Banner von seiner Befestigung und verschwand damit in der Masse.

Nun kann man natürlich darüber diskutieren, ob er sich wegen des Regenbogens und der damit einhergehenden Assoziation zu Schwulen und Lesben oder wegen des darauf befindlichen Hertha-Emblems zu dieser Tat hat hinreißen lassen.

Zurück bleibt jedoch, dass wir uns für teures Geld ein neues Banner besorgen müssen. Denn schließlich wollen wir weiterhin unsere Präsenz im Berliner Olympia-Stadion zeigen.


27.08.2008

Mit nur fünf Feldspielern und einem Torwart war beim diesjährigen Hertha-Cup nicht viel zu reissen. So kam es wie es kommen musste und die sechs Spieler schieden in der Vorrunde aus. Die genauen Platzierungen findet ihr ihr hier 

Tabelle Hertha-Cup 2008
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Hier die erste Impression vom diesjährigen CSD (weiteres folgt ...)



04.06.2008

Plakatwettbewerb zum Thema Homophobie im Fußball anlässlich der EURO 2008

Im Rahmen eines Plakwettbewerbs, initiert von Qwien, dem Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte in Wien, war eine achtköpfige Jury aufgerufen das beste Plakat dieses Wettbewerbs zu küren. Neben dem Vorsitzenden der Hertha-Junxx bestand die Jury aus: Jimmy Somerville (Communards und Bronski Beat), Corny Littmann (Präsident des FC St. Pauli), Róbert I. Douglas (Regisseur von "11 Men Out"), Tanja Walther (ehemalige Bundesligaspielerin bei Turbine Potsdam), Una Wiener (Creative Direktorin von Young & Rubicam Austria), Angela Stief (Kunsthalle Wien) sowie Matthias Herrmann (Künstler und Professor an der Akademie der Bildenen Künste in Wien).

In einer ersten Vorauswahl musste die Jury von den vielen Einsendungen eine Entscheidung treffen, welche 32 Plakate in die engere Wahl kommen sollten. Im Anschluss daran kam die Jury erneut zusammen, um nun die drei Plätze zu bestimmen. In einer angeregten und sachlich am Thema geführten Diskussion standen schnell der erste und der zweite Platz fest. Der dritte Platz dauerte ein wenig länger ... aber auch hier wurde ein Konsens gefunden.

1. Platz der Jurywertung:
Plakat von Martina Schönherr,
Wien, Österreich

Zwei Tage nach der Jurysitzung wurden die 32 Plakate der Öffentlichkeit auf dem Portikus der Winterreithalle im Museumsquartier präsentiert; einen weiteren Tag später began der Start der Publikumswertung.

Wer nun auch mal die Bilder sehen möchte, klickt einfach hier. Wer darüber hinaus an Publikumswertung teilnehmen möchte, sieht klickt hier und sieht dann ebenfalls die Bilder und kann noch dazu für sein Lieblingsbild voten.


Am 23. Mai 2008 fand im PK-Raum des 1. FC Köln, im RheinEnergie-Stadion, der 2. Aktionsabend gegen Homophobie im Fußball statt.

Ziel der Veranstaltung war es, dass alle – ungeachtet ihrer sexuellen Ausrichtung – Sport treiben und genießen können. Dazu ist die Unterstützung von Vielen! Deshalb war der zweite Aktionsabend gegen Homophobie im deutschen Fußball notwendig. Es war ein erster Schritt gegen jegliche Form der Diskriminierung, der auch durch die Unterzeichnung der Erklärung "Gegen Diskriminierung im Fußball" dokumentiert werden sollte.

Besonders hervorzuheben ist jedoch, dass DFB und DFL sich mit der Unterstützung sowohl des ersten als auch des zweiten Abends klar gegen Homophobie im Fußball aussprachen und unter anderem DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger als Gast erschien.

Der Abend erhielt durch den Trainer des 1. FC Köln, Christoph Daum, eine Steilvorlage. Daum rückte in einem Fernseh-Interview Homosexuelle in die Nähe von Pädophilen: "Da wird es sehr deutlich, wie sehr wir dort aufgefordert sind, gegen jegliche Bestrebungen, die da gleichgeschlechtlich ausgeprägt ist, vorzugehen", sagte er. "Gerade den uns anvertrauten Jugendlichen müssen wir mit einem so großen Verantwortungsbewusstsein entgegen treten, dass gerade die, die sich um diese Kinder kümmern, dass wir denen einen besonderen Schutz zukommen lassen." (DSF-Dokumentation "Das große Tabu – Homosexualität und Fußball", Erstausstrahlung am Mittwoch, dem 28. Mai, 18.45 Uhr)

Einig war sich das Podium – neben Dr. Theo Zwanziger besetzt mit dem Ex-Profi Yves Eigenrauch, dem Fanbeauftragten des 1. FC Köln, Rainer Mendel, der Sozialwissenschaftlerin Dr. Tatjana Eggeling, dem Sprecher der Queer Football Fanclubs, Christian Deker, und der Mit-Organisatorin der Gay Games Köln 2010 Dagmar Ziege – darüber, dass die wichtigste Aufgabe darin besteht, Menschen für das Thema Homophobie zu sensibilisieren. "Gerade der Sport hat das große Potential, viele Menschen und Bevölkerungsschichten zu erreichen. Das sollte der Fußball unbedingt nutzen", sagte Dagmar Ziege.


Eine Atmosphäre im Fußball zu schaffen, in der sich Lesben und Schwule auf und um den Platz wohlfühlen, trägt auch dazu bei, dass sich andere Minderheiten im Fußballkosmos wohlfühlen können. "Fußball muss sich gegen jede Art der Diskriminierung stellen. Das ist eine große Verpflichtung", sagte Dr. Theo Zwanziger. "Wenn uns das im Fußball gelingt, tun wir etwas Gutes für die Gesellschaft." Christian Deker von den schwul-lesbischen Fanclubs sagte: "Lesben und Schwule leisten bereits Basisarbeit in der Fankultur durch das sichtbare Auftreten als schwul-lesbische Fanclubs. Diese Arbeit muss noch mehr unterstützt werden." Dr. Theo Zwanziger schätzt die bereits geleistete Arbeit der EGLSF und der lesbisch-schwulen Fanclubs und sagte: "Wir müssen die Bildungsarbeit voranbringen und wir brauchen junge Leute in den Verbänden, um etwas zu verändern und zu bewegen."


Fotos © by Jens (Stuttgarter Junxx)


29.03.2008

Anlässlich des Hallenturniers der Fußballabteilung von VORSPIEL e.V. trafen am 29. März 2008 in einer Wilmersdorfer Sporthalle 12 Mannschaften aus ganz Europa aufeinander, um in Gruppen-/ Viertelfinal-/ und Halbfinalspielen zwei Finalgegner zu ermitteln. Vorspiel wollte mit diesem Turnier an die erfolgreichen Berliner East-West-Turniere der Jahre 2003 und 2004 anknüpfen. Für die Hertha-Junxx war es der Versuch mit einer Mannschaft aus Neuen und Alten einen guten Eindruck zu hinterlassen.

In Gruppe 1 trafen die Hertha-Junxx auf Mannschaften aus Madrid/Barcelona, das Team AufRuhr Bochum, Hamburg, die Hot Shots Köln und das Team Vorspiel I.

In Gruppe 2 waren es Pan Fodbold Kopenhagen, Karlsruhe, Osnabrück, das Team Prag, HSV Oldenburg, und die Mannschaft Vorspiel II.

Um 13:00 Uhr hatten die Hertha-Junxx das Auftaktspiel gegen das Mixed-Team Madrid/Barcelona zu bestreiten. In die über neun Minuten gehende Partie hatte das Team anfangs Schwierigkeiten hineinzufinden. Der Gegner machte ordentlich Druck und nur selten kam man aus der eigenen Hälfte hinaus. Einen dieser seltenen Momente nutze Sascha. Er spielte einen Gegner aus, den Zweiten, den Dritten und dann zog er ab … und der Schuss traf. Tor … 1:0 für die Hertha-Junxx und nur noch wenige Sekunden zu spielen. So sehr sich der Gegner auch mühte, es blieb bei dem Ergebnis.

Mit diesem Auftaktsieg war der Grundstein in Richtung Viertelfinale gelegt.

In der zweiten Begegnung hieß der Gegner AufRuhr Bochum. Trotz klarer Überlegenheit gelang es den Hertha-Junxx nicht einen Treffer zu erzielen. Jedoch ließen Abwehr und Torhüter erneut auch keinen Gegentreffer zu und es blieb bei einem für die Bochumer glücklichen 0:0 Unentschieden.

Damit hatten wir schon vier Punkte auf unserem Konto und waren zu diesem Zeitpunkt Gruppenerster.

Der Kontrahent in der dritten Partie war das Team aus Hamburg. Eine junge Truppe, die keiner kannte. Doch die Erfahrung aus diversen Turnieren verhalf uns auch diese Partie zu überstehen. Und auch hier war es wieder eine schöne Einzelaktion, die zum Sieg führte. Luri, der uns ab der zweiten Partei als Ersatzspieler zur Verfügung stand, war es, der abermals kurz vor Schluss den Siegtreffer zum 1:0 erzielte.

Besser konnte es kaum laufen. Zwei Siege, ein Unentschieden, sieben Punkte … und die Gegner spielen nicht besser als wir. Wir sind immer noch Tabellenführer!

Das vierte Spiel gegen die Hot Shots aus Köln sollte die mit Abstand kampfbetonteste Partie für die Hertha-Junxx werden. Die Kölner machten viel Druck, und das Team verteidigte mit Mann und Maus. Dennoch hatte man auch eigene Chancen, die wiederum von der Kölner Verteidigung zunichte gemacht wurden. Auch hier zeichnete sich der Keeper der Hertha-Junxx ein ums andere Mal aus, der bislang noch ohne Gegentor war. Bis zum Abpfiff fiel kein Tor, und es blieb beim 0:0 Unentschieden.

Mit acht Punkten war man zum jetzigen Zeitpunkt punktgleich mit den Kölnern. Diese hatten jedoch auf Grund des besseren Torverhältnisses die Tabellenführung inne.

Im letzten Gruppenspiel trafen die Hertha-Junxx dann auf die Gastgeber von Vorspiel. Das Team von Vorspiel I war mit erfahrenen Männern besetzt, die schon diverse Turniere bestritten haben. Doch Unbeeindruckt dessen hielten wir dagegen. Es war ein Spiel auf gleicher Augenhöhe, und beide Teams hatten ihre Chancen. Diese wurden jedoch nicht genutzt bzw. von den Abwehrreihen oder den Torhütern vereitelt. Auch diese Partie endete 0:0 Unentschieden.

Jetzt musste nicht mehr gebangt werden … wir waren durch. Es stellte sich nur die Frage, ob als Gruppenerster oder nur als Zweiter. Doch diese Frage beantworteten die Kölner dank eines Sieges gegen die Hamburger für sich. Mit 11 Punkten wurden sie Erster in der Gruppe 1, gefolgt von uns mit neun Punkten. Auf den Plätzen 3 und 4 folgten das Team aus Madrid/Barcelona sowie Vorspiel I.

Als Gruppenzweiter trafen die Hertha-Junxx damit im Viertelfinale auf den Dritten der Gruppe 2, das Team aus Karlsruhe. Diese hatten in der Vorrunde den Ersten aus ihrer Gruppe mit 2:1 geschlagen und machten spielerisch einen guten Eindruck. Doch auch hier machte sich wieder die ganze Routine der „Alten" bei uns sowie der unermüdliche Einsatz der „Neuen" bezahlt. Nach rund der Hälfte der Spielzeit waren es die „Neuen", die für das Führungstor verantwortlich waren. Nach schöner Vorarbeit von Luri konnte Jacob aus kurzer Distanz den 1:0 Führungstreffer erzielen. Dennoch stand die Partie jederzeit auf der Kippe. Doch auch die „Alten" konnten ihr Können unter Beweis stellen. In der letzten Minute konnte der gegnerische Keeper einen Schuss von Sascha nur abprallen lassen. Die Gelegenheit ließ sich Gerd nicht nehmen und stellte mit seinem ersten Turniertor den Endstand von 2:0 sicher.

Die Hertha-Junxx weiter auf der Siegerstaße und von einer Welle des Erfolgs getragen. So könnte es weitergehen … Im Halbfinale !!! Und falls es bisher unbemerkt blieb, bislang blieben wir ohne Gegentreffer …(!!!)

Im zweiten Halbfinale trafen wir auf einen bekannten Gegner. Das Mixed-Team aus Madrid/Barcelona. Wir waren zuversichtlich. Denn wie erwähnt wurde diese Mannschaft ja bereits in der Vorrunde besiegt. Doch beide Seiten hatten sich nichts zu schenken. Immer wieder tauchten die Spanier vor unserem Tor auf. Doch spätestens Keeper Nader machte jede Chance zunichte. So blieb es nach Ende der regulären Spielzeit beim 0:0 Unentscheiden. Und somit musste auch der zweite Finalgegner im Siebenmeterschießen ermittelt werden (im ersten Halbfinale siegte Pan Fodbold Kopenhagen). Drei Schützen mussten pro Seite antreten. Während Peter und Sascha vergaben bzw. der gegnerische Keeper ihre Schüsse hielt, erzielte Jacob einen Treffer. Doch auch Nader konnte sich abermals im Tor auszeichnen und ließ nur einen Treffer zu. Somit mussten die drei Schützen erneut antreten. Und diesmal hatten die Spanier die besseren Nerven und standen damit im Finale.

Im Finale musste sich das Team Madrid/Barcelona der Mannschaft von Pan Fodbold Kopenhagen geschlagen geben.

Als Drittplatzierter erhielten wir einen Fußball. Nader wurde, zusammen mit zwei weiteren Torhütern, besonders ausgezeichnet. Er blieb als einziger Torhüter in der regulären Spielzeit ohne Gegentor!

Für uns spielten:

Torwart:
Nader

Verteidigung:
Günter, Gerd und Matze

Sturm:
Peter, Sascha, Jacob, Luri

Ich möchte mich bei allen Spielern für ihre Unterstützung und ihre Disziplin bedanken. Selten, wenn nicht sogar zum ersten Mal, habe ich ein so angenehmes Turnier mit den Hertha-Junxx gespielt. Und ich denke, dass dies der Grundstein für den Weg bis ins Halbfinale war. Mein besonderer Dank gilt einem möglichen neuen Spieler bei den Hertha-Junxx. Matze, der unermüdlich Einsatz gezeigt hat und trotz eines dicken Knöchels bis zum Ende mitgespielt hat. Aber auch Jacob, der als Einzelspieler angemeldet war und dadurch zu uns gestoßen war. Er war eine Verstärkung für die Mannschaft und hat jederzeit seine Freude am Fußball zum Ausdruck gebracht. Nicht zuletzt möchte ich Luri danken, der, obwohl er auch mit Vorspiel am Start war, uns bis ins Halbfinale unterstützt hat. Ein kleines Dankeschön geht auch an Robert, der uns im ersten Gruppenspiel unterstützt hat und dann weiter für Vorspiel im Einsatz war.

Ich hoffe, dass wir bei den Respect Gaymes im Juni ähnlich diszipliniert, erfolgreich und vor allem mannschaftlich geschlossen auftreten werden.


Gerd


06.12.2007


Auch in diesem Jahr konnten die Hertha-Junxx zu ihrer Weihnachtsfeier einen Spieler von Hertha BSC begrüßen. Mit Tobias Grahn war es diesmal zwar ein Spieler, der sich lediglich in Englisch zu verständigen wusste, jedoch machte er dabei eine sehr gute Figur und konte selbstsicher allen gestellten Fragen beantworten.


Dass 11 Fanclubs von unterschiedlichen Fußballvereinen aus Deutschland und der Schweiz zusammen kamen, war schon etwas Besonderes. Dass alles schwul-lesbische Fanclubs waren, das ist schon Aufsehen erregend. Aber dass alle an einem Strang ziehen wollen, das ist sensationell!

Zum 1. schwul-lesbischen Fanclub-Treffen hatten die RainbowBorussen nach Dortmund  geladen. Über das QFF-Portal (www.queerfootballfanclubs.com),  das von Christian von den StuttgarterJunxx gemanagt wird, entstanden die ersten Kontakte und zweieinhalb Jahre nach Gründung und bereits einigen Treffen einzelner Fanclubs sollte erstmals ein großes Treffen stattfinden. Das BL-spielfreie Novemberwochenende bot sich an; auch ein Streik der Lok-Führer konnte es dann nicht mehr verhindern.

Am Freitag kamen in der urigen Stammkneipe „Bürgermeister Lindemann“ der RainbowBorussen die anreisenden Fanclubs zusammen. Da schmierten Fans der Bayern und der Mainzer gemeinsam mit Bielefeldern und Dortmundern Stullen, die dann auch von Baselern , Stuttgartern, Kölnern, St. Paulianern und Berlinern genüsslich verspeist wurden. Dass bereits am ersten Abend bis 4 Uhr morgens gemeinsam gefeiert wurde, ließ viel für den nächsten, den Arbeitstag, erwarten.

Und so trafen sich die „neuen“ Freunde bereits weit vor dem offiziellen Termin um 14:30 Uhr und schlenderten, angeführt durch Jens und Stefan von den RainbowBorussen, durch den Dortmunder Hafen zum Treffpunkt, dem Lesben- und Schwulen-Zentrum KCR, und „beschnupperten“ sich weiter. Zum Arbeitskreis im KCR stießen dann auch noch die Kaiserslauterer und Karlsruher, die sich schnell in der Gruppe wiederfanden.

Der erste Punkt war die Vorstellung der Fanclubs. Jeder Fanclub berichtete, wieso, weshalb, warum, wie und seit wann es ihren Fanclub gibt. Fragen kamen aus dem Plenum, es wurde gescherzt, gelacht, hinterfragt und gestaunt. Bald war klar: heute würden noch keine Weg weisenden Entscheidungen getroffen werden können. So einigte man sich nach interessanten fünf Stunden auf eine Diskussionsplattform auf der QFF-Homepage und ein ganz baldiges nächstes Treffen (Januar), damit Ziele, Programm und Umsetzung in Arbeitsgruppen aufgeteilt werden können und der Elan dieses ersten Treffens genutzt wird.

Zurück beim „Bürgermeister Lindemann“ wurde nach gemeinsamen Länderspiel-Schauen noch tüchtig gefeiert und viele Gespräche geführt, die dann irgendwann auch immer mehr privater Natur wurden.

Nach einem gemeinsamen Brunch zum Abschluss machten sich zwei Berliner dann am Sonntag wieder auf die Heimreise.

Unser Dank gilt den Dortmundern, die hervorragende Gastgeber waren und das Wochenende nie zu ihrem machten, sondern immer zum Wochenende von QFF und Dirk für die Gestaltung des Textes!



Im Rahmen der 8. FARE Aktionswoche haben wir erneut ein Banner produzieren lassen und hängen dies zu den Heimspielen von Hertha BSC in der Saison 07/08 im Olympia-Stadion auf. Erstmalig war es am 27.10. beim Spiel gegen den VfL Bochum zu sehen. Auch in diesem Jahr haben wir die User unserer Homepage mit in die Entscheidung einbezogen und in leicht abgewandelter Form wurde der Gewinnerspruch verwandt:


1. Platz
mit 69,8% der Stimmen:

Wir sind Fußballfans ... und schwul!

2. Platz
mit 20,8% der Stimmen:
Homophobie ist so schwul!

3. Platz
mit 9,4 % der Stimmen:
Homophobie ins Abseits stellen!


Vielen Dank an alle User die uns bei der Entscheidungsfindung geholfen haben.


OpenPR, Gay-Web, Die-andere-Welt, Shape FM vom 29.10.2007 (Schwule Fans wollen provozieren)

Queer vom 29.10.2007 (Mit Homo-Banner zum Sieg)

Schwulissimo vom 29.10.2007 (Homo-Banner im Stadion)

Gay-News (Schweiz) vom 29.10.2007 (... Fans wie Ihr)

Gays.de vom 30.10.2007 (Hertha-Junxx präsentieren neuen Banner)

Gays about, Ruhrgays vom 31.10.2007 (Hertha-Junxx stellen neuen Banner vor)



"Fußball ist alles...auch schwul!"

Am Freitag, den 12. Oktober 2007 fand im Berliner Olympiastadion der 1. Aktionsabend gegen Homophobie im deutschen Fußball statt. Organisiert war die Veranstaltung vom Online-Fussballmagazin RUND, Hertha BSC, der EGLSF und B.A.F.F..

RTL-Text vom 12. Oktober 2007

Der Sport, seine Vereine und Organisationen sind heute gewichtige und bedeutende gesellschaftliche Institutionen.
Sport kann und soll nicht zur Reparaturwerkstatt gesellschaftlich produzierter Missstände werden, aber die Verantwortlichen in den Sportorganisationen dürfen sich den aktuellen Problemen nicht verschließen.
Der Sport und insbesondere der Fußball kann eine Möglichkeit sein, Menschen mit den verschiedensten Biographien, Lebenswirklichkeiten und Identitäten zu erreichen.
Umfragen zufolge sind fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung bi- oder homosexuell. Auch im Fußball gibt es Lesben und Schwule. Aufgrund ihrer sexuellen Orientierung werden sie jedoch ausgeschlossen und diskriminiert. Sie sind gezwungen einen bedeutenden Teil ihrer Identität zu verstecken.

RTL-Text vom 12. Oktober 2007

In allen Sportarten werden Diskriminierungserfahrungen gemacht. Auch extreme Formen der Anfeindung wie physische Gewalt gegen Homosexuelle kommen vor. Stereotype Vorstellungen und Homophobie sind auf allen Ebenen des Fußballs zu finden – bei SpielerInnen, TrainerInnen, SchiedsrichterInnen, Vereinen, Organisationen und Fans. Homophobie wird aber immer noch ignoriert.

Wir möchten dazu beitragen, dass alle – ungeachtet ihrer sexuellen Ausrichtung – Sport treiben und genießen können. Dazu ist Ihre Unterstützung nötig! Deshalb ist dieser 1. Aktionsabend gegen Homophobie im deutschen Fußball notwendig. Das Ziel der Veranstaltung ist ein erster Schritt gegen jegliche Form der Diskriminierung, den wir auch durch die Unterzeichnung der Erklärung "Gegen Diskriminierung im Fußball" dokumentieren wollen.

Mit einem Klick gelangt ihr zu der Pressemitteilung, die im Anschluss an den Abend von den schwul-lesbischen Fanclubs formuliert wurde:

 

Pressemitteilung - 13.10.07


Bei Spiegel-Online ist war der erste Artikel über den Abend eingestellt. Gay-Web und Queer.de berichten in Anlehnung an die Pressemitteilung ebenfalls über den Abend und BILD sowie Berliner Zeitung berichteten sowohl in ihren Onlineausgaben, als auch in den Druckversionen über die Veranstaltung.


Hertha-Junxx beim CTC 2007


24.06.2007

Homophobie jetzt auch beim DFB ein Thema

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat auf dem bundesweiten Fan-Kongress in Leipzig zum ersten Mal neben anderen Formen der Diskriminierung auch Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit im deutschen Fußball thematisiert. DFB und Fans sind sich darin einig, dass Homophobie ein Problem ist, an dessen Lösung dauerhaft gearbeitet werden muss. DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger zeigte sich gegenüber den Aktivitäten der schwul-lesbischen Fanclubs aufgeschlossen.

Während des Kongresses trafen Gerd und Werner auf Mark und Christian von den Stuttgarter Junxx sowie Christian von Queerpaas St. Pauli. Untereinander fand ein reger Austausch statt - als Zeichen der Freundschaft wurden die jeweiligen Fanschals ausgetauscht. Darüber hinaus konnte Tanja Walther von der EGLSF mit Unterstützung der vertretenen Fanclubs einen Stand auf dem Projektmarkt ausstatten.

Eine gemeinsame Presseerklärung der anwesenden Fanclubs findet ihr hier.



23.06.2007


In diesem Jahr war es uns möglich auf dem Wagen des LSVD Berlin-Brandenburg, dem an dieser Stelle nochmal ausdrücklich gedankt sei, mitzufahren. Zwar hatten wir dadurch nicht die Medienpräsenz der vergangenen Jahre, doch konnten wir uns nun auch mal ein Bild von "oben" machen und Eindrücke sammeln, wie es sein könnte mit einem eigenen Wagen an den Start zu gehen.

Mehr Bilder findet ihr hier.
 


16./17.06.2007


Erneut konnten wir den Besuchern unseres Standes ein Hertha-Quiz anbieten, bei dem die Gewinner Kleinpreise mit nach Hause nehmen konnten. Darüber hinaus hatten wir Dank des Kolleg Schöneberg die Möglichkeit einen Kicker aufzustellen, der im "Rund-um-die-Uhr-Betrieb" genutzt wurde. Alles in allem hatten wir wieder zahlreiche Besucher an unserem Stand, die sich über uns, Hertha BSC und Fußball im Allgemeinen informierten und austauschten. Unser "Dankeschön" geht außerdem an die Fanbetreuung von Hertha BSC, die uns, wie schon in den Vorjahren, den Stand und die Gewinne erst ermöglicht haben, sowie die Firma BÜCO Profichemie GmbH, die uns nun schon im zweiten Jahr ein Fahrzeug für das Wochenende zur Verfügung stellte.

Mehr Bilder findet ihr hier.


Neben dem Fan-Schal der Hertha-Junxx könnt ihr ab sofort auch das Hertha-Junxx-Basecap kaufen.
                                                                                                                                                      
Der Preis beträgt 10,00 Euro (zzgl. Porto und Versand falls erforderlich). Mitglieder erhalten einen Rabatt von 20%, so dass sie das Basecap für nur 8,00 Euro bekommen. 

Und so sieht es aus ... Der Verschluss auf der Rückseite ist mit Klettband.

Vorderseite

Der Preis beträgt 12,50 €. Mitglieder gewähren wir einen Rabatt von 20%, so dass sie nur 10,00 € für den Schal zu zahlen brauchen.

Rückseite


09.06.2007

Wie schon ein Jahr zuvor so waren wir auch in diesem Jahr Teilnehmer der Respect Gaymes. Den Organisatoren war es gelungen mit dem Umzug in den Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark die Veranstaltung noch attraktiver zu gestalten, was man auch an der hohen Anzahl der SportlerInnen und Gäste erkennen konnte. Leider war es uns in diesem Jahr nicht mehr möglich mit zwei Mannschaften anzutreten.

Hier findet ihr Bilder von uns.


29.04.2007

Eigentlich sollte nur ein Freundschaftsspiel gegen die Jugendfreizeiteinrichtung (JFE) Mahlerstraße 20 stattfinden. Doch daraus wurde sogar ein ganzes Freundschaftsturnier, denn beide Teams waren mit genügend Spielern vertreten und konnten so jeweils zwei Mannschaften bilden. Das "Finale" gewann die Mannschaft Mahler I mit 4:3 gegen das Team Hertha-Junxx II. Während der Spielpausen konnten sich die Beteiligten mit Steaks und Wurst vom Grill versorgen. Nachdem man sich bei den letztjährigen Respect-Gaymes bereits zweimal spielerisch gegenüberstand, war dies das zweite Aufeinandertreffen. Ein weiteres Treffen abseits vom Sportplatz ist für die Zukunft geplant, um gemeinsam erlebtes in kleinem Kreis auszutauschen.
 


31.03.2007

Es mal wieder soweit ... Acht Hertha-Junxx machten sich auf, um ihr Team zum Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg zu begleiten. Jedoch bekamen sie nur eine Niederlage zu sehen. Erfreulich hingegen war, dass unser Banner kameragerecht aus den vielen anderen blau-weißen Hertha-Fahnen hervorstach.


Mittendrin statt nur dabei ... unter den 45.649 Zuschauern im ausverkauften easyCredit-Stadium befanden sich auch acht Hertha-Junxx und sahen eine ernüchterne Leistung von Hertha BSC. Bester Anhaltspunkt für die Anwesenheit war das deutlich sichtbare Banner im Gästeblock.



14.12.2006


Wie schon im Jahr zuvor kamen 18 Mitglieder und Freunde der Hertha-Junxx zusammen, um gemeinsam das Jahr ausklingen zu lassen. Und wie schon im Vorjahr konnten wir uns über Besuch von Hertha BSC freuen. Neben einem Fanbetreuer erschien der türkische Nationalspieler Yildiray Bastürk.
Ab 19.00 Uhr saßen wir, wie auch schon im Vorjahr, im "The great Australian Bite" bei einem gemeinsamen Weihnachtsessen zusammen.

Nicht nur die Hertha-Junxx, sondern auch die Betreiber des Rastaurants sowie vereinzelte Gäste nutzen die Gelegenheit um sich Autogramme geben zu lassen. Yildiray Bastürk kam allen Wünschen nach und in einzelnen Gesprächen beantwortete er bereitwillig Fragen zu seiner Person oder der Mannschaft. Genauso wie ihm die Beteiligten die Fragen zum Fanclub beantworteten.
Ingesamt war es für alle Anwesenden ein schöner Abend in angenehmer Stimmung der hoffentlich nach den Höhen und Tiefen der vergangenen Monate zu einem doch versöhnlichen Jahresabschluss führte.
                                                                                                                                                       Mehr Bilder vom Abend findet ihr hier.
                                                                        



Im Rahmen der 7. FARE-Aktionswoche initiierten die Hertha-Junxx am 21. Oktober 2006, zum Spiel Hertha BSC Berlin gegen Borussia Mönchengladbach, eine Banneraktion im Olympia-Stadion. Hierbei haben wir, zusammen mit unserem Hertha-Junxx-Banner, ein ca. 12 x 1 m großes Spruchband aufgehangen.

Der Inhalt des Spruchbandes stand schon vorher fest. Im Rahmen eines Votings auf unserer Homepage entschieden sich die User wie folgt:



1. Platz
mit 56,3% der Stimmen:

2. Platz
mit 31,8 % der Stimmen: Fußball gemeinsam erleben - Schwule Fans gegen Homophobie!

3. Platz
mit 11,9 % der Stimmen:
Der Ball ist bunt -
Schwule Fans gegen Homophobie!

Insgesamt wurden 151 Stimmen abgegeben.


Vielen Dank an alle User die uns bei der Entscheidungsfindung geholfen haben.

Über den weiteren Stand der Dinge versuchen wir euch hier auf dem Laufenden zu halten:


Der deutsche Profi-Fußball beteiligt sich aktiv am Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung. 
Im Rahmen einer internationalen Aktionswoche des Netzwerks Football Against Racism in Europe (FARE) in Kooperation mit der Europäischen Fußball-Union (UEFA) startet der Ligaverband am 8. Spieltag (20. bis 23. Oktober) eine umfangreiche Maßnahme. Dabei erhalten die Zuschauer in allen Stadien Rote Karten mit der Aufschrift „Zeig’ Rassismus die Rote Karte“ und werden aufgefordert, diese gemeinsam in die Höhe zu halten.

Verantwortliche von Hertha BSC haben sich mit Interessierten, die sich stärker gegen Rassismus engagieren wollen, auf der Geschäftsstelle zusammengesetzt und ein weiteres Vorgehen gegen Rassismus diskutiert. Weitere Treffen sind in diesem Zusammenhang geplant.

Eine Liste der Aktivitäten der an der FARE-Aktionswoche teilnehmenden Länder, Gruppen und Vereine (mit den jeweiligen Aktionen) findest du hier.


RTL-Text wusste schon vor unserer Aktion im Stadion von unserem Vorhaben zu berichten ...

 

Besondere Aufmerksamkeit haben wir offensichtlich auch im Stadion ausgelöst. Dies führte soweit, dass unsere Spruchband-Aktion auch von Außenstehenden fotografiert und mittlerweile in Chatforen kontrovers darüber diskutiert wird.

Siehe www.hertha-inside.de (Seite 13 des Forums, Einträge ab 22.10.2006, 14:12 Uhr).

Die Stadt Nürnberg ist nach dem Spiel des FCN hier in Berlin auch auf uns aufmerksam geworden. Das Amt für Kultur und Freizeit (KUF) - Deutsche Akademie für Fußball-Kultur - hat uns auf ihrer Seite sogar verlinkt.


08.10.2006

Im „The Great Australian Bite“ fand die 2. Mitgliederversammlung der Hertha-Junxx für dieses Jahr statt.
Die drei wichtigsten Punkte waren der Beschluss über die geplanten Änderungen der Vereinssatzung, die Entlastung des alten sowie die Wahl eines neuen Vorstandes.

Die Satzungsänderung wurde (mit zwei Veränderungen des vom Vorstand vorgelegten Entwurfes) mit großer Mehrheit genehmigt und kann nun dem Vereinsgericht zur Prüfung vorgelegt werden. Nach Abschluss des Prüfungs- und Genehmigungsverfahrens wird die „neue“ Satzung dann auch hier unter „Verein“ / „Satzung“ veröffentlicht werden.

Nachdem die Kassenprüfer ihren Bericht vorgetragen hatten und eine Aussprache dazu stattgefunden hatte, wurde der bisher amtierende Vorstand von der Mitgliederversammlung entlastet. Die im Kassenprüfbericht enthaltenen Kritikpunkte wurden vom Vorstand angenommen und werden dazu beitragen, ähnliche Fehler künftig zu vermeiden.

Der wohl zeitaufwändigste Tagesordnungspunkt war die Wahl des Vorstandes für die nächsten zwei Jahre. Nach mehreren geheimen und teils sehr knappen Wahlgängen stand der neue Vorstand schließlich fest.

Beisitzer gibt es im neuen Vorstand nicht, da diese nach der Änderung der Satzung nicht mehr zwingend zu wählen sind und die Mehrheit der versammelten Mitglieder für einen „kleinen Vorstand“ votierte.

Die neue Vereinsführung wird sich in den kommenden Wochen zusammensetzen um Strategien und Vorhaben für die nächsten zwei Jahre zu erarbeiten sowie den bestehenden Geschäftsverteilungsplan der neuen personellen Konstellation anzupassen. Der gesamte Vorstand hofft auf eine enge, vertrauensvolle und rege Zusammenarbeit mit allen Vereinsmitgliedern.


16.09.2006

Im Rahmen des 6. antirassistischen-Stadionfestes "Der Ball ist bunt" waren die Hertha-Junxx als Gastredner bei diesem Turnier vertreten. Mehr zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.


Berlins Boxer Oktay Urkal27.08.2006

Am 26. August 2006 fanden in Berlin erstmalig  die Respect Gaymes statt und seitens der Hertha-Junxx nahm man mit zwei Mann- schaften daran teil. Ziel dieses Event war bzw. ist es, Vorurteile von Jugendlichen ausländischer Herkunft, gegenüber Lesben und Schwulen abzubauen. Mehr Informationen zu  dazu unter www.respect-gaymes.de.

Zu seinem Engagement erklärt Box-Europa- meister Oktay Urkal:

"Als mich der LSVD gefragt hat, ob ich die Respect Gaymes als Schirmherr unterstütze, habe ich spontan ja gesagt. Ich denke, viele Ausländer respektieren mich. Und wenn ich sage, dass Schwule und Lesben nicht schlechter sind als wir, dass man sie nicht schlagen oder verarschen darf, dann ist das sicher ganz gut.

Ich komme selbst aus einem Problemkiez in Berlin-Schöneberg und kenne die Gegend und die Verhältnisse, in denen die Menschen hier aufwachsen. Ich kenne die Jungs und ihre Angst vor den Anforderungen der Gesellschaft.  Viele sind aggressiv, sie suchen nur nach einem Anlass, um ihren Frust rauszu-lassen. Die Opfer sind die, die man für noch schwächer hält, die ohnehin verachtet werden, zum Beispiel Schwule und Lesben.

Es ist schwer, aus diesem Teufelskreis von Frust und Gewalt auszubrechen. Doch es ist notwendig, wenn man aus seinem Leben etwas machen will.

Zum Turnierverlauf:

Erstmalig in der Geschichte der Hertha-Junxx traten wir bei einem Turnier mit zwei Mannschaften an. Um 09.00 Uhr, wir waren mit so die ersten Mannschaften vor Ort, wurden die Hertha-Junxx I der  Gruppe A und die Hertha-Junxx II der Gruppe E zugeteilt. Insgesamt gab es acht Gruppen mit jeweils drei bis vier Mannschaften. Ein Weiterkommen ins Achtelfinale war für den Gruppenersten und den jeweils Zweiten vorgesehen.

Zusammen mit den Hertha-Junxx I waren in der Gruppe A die "Mahler I", eine Jugendfreizeitheim- mannschaft aus Weißensee sowie eine Mannschaft der SPD. Das Eröffnungsspiel der Gaymes war uns vorbehalten. Es ging gegen das Team von "Mahler I". Ein unspektakuläres Spiel endete 0:0. Wenigstens kein Gegentor und einen Punkt gemacht - ein guter Anfang. Direkt im Anschluß musste das Team der Hertha-Junxx I gegen den zweiten Gruppengegner, dem Team der "SPD", antreten. Hintergrund war der, dass wir nur mit drei Mannschaften in unserer Gruppe spielten und aus diesem Grund Hin- und Rückspiele austragen wurden. Dies hatte einen eng gefassten Zeitplan zur Folge. In einem kampfbetonten Spiel gingen die Hertha-Junxx I durch einen gut herausgespielten Treffer von Peter mit 1:0 in Führung. Einen Ausbau der Führung vergab Sascha kurz vor Schluß, als er einen Strafstoß knapp am Tor vorbei schoß. Trotzdem konnte die Führung bis zum Schlußpfiff gehalten werden. Das Rückspiel gegen die "Mahler I" endete wie schon bei dem ersten Aufeinandertreffen mit 0:0. Im Rückspiel gegen das Team der "SPD" hatten wir weniger Glück als im Hinspiel und kamen nicht über ein 0:0 Unentschieden hinaus. Daraus ergab sich folgender Tabellenstand der Gruppe A nach der Vorrunde:

                              Tore   Punkte
1. Hertha-Junxx I      1:0        6
2. Mahler I               3:3        4
3. SPD                    3:4        3

Damit stand das Team Hertha-Junxx I im Achtelfinale!

In der Gruppe E traf das Team Hertha-Junxx II auf den "TSV Rudow A", eine Vereinsmannschaft, die mit Sicherheit hohe Ziele vor Augen hatte, die "Monkey Fighters", ein scheinbar loser Zusammen- schluß von Spielern mit Migrationshintergrund sowie den "Black & White Niggaz" die mit ihrem aussagekräftigen Namen wohl nicht mehr erklärt werden müssen. Auch in dieser Gruppe hatten die Hertha-Junxx II das erste Spiel zu bestreiten und der Gegner hieß "TSV Rudow A". Und wie einleitend schon vermutet wurde, hatte dieses Team Größeres vor - sie fegten die Hertha-Junxx II mit 0:5 vom Platz. In der zweiten Partie musste man sich lediglich mit 0:1 den "Monkey Fighters" geschlagen geben. Hier hat man leichtfertig einen Punkt verschenkt ... In der dritten Partie ließen die "Black & White Niggaz" nichts anbrennen und schlugen die Hertha-Junxx II mit 0:2. Hier spielte man nicht nur gegen einen stärkeren Gegner, sondern auch gegen die eigene Resignation. Am Ende zeichnete sich folgender Tabellenstand in der Gruppe E ab:

                                      Tore   Punkte
1. TSV Rudow A              13:0       9
2. Monkey Fighters            4:1       6
3. Black & White Niggaz    2:10      3
4. Hertha-Junxx II               0:8       0

Enttäuscht über das eigene Abschneiden, jedoch erfreut über das Weiterkommen des ersten Teams, schieden die Hertha-Junxx II aus dem Turnier aus.

Im Achtelfinale mussten die Hertha-Junxx I nun gegen das Team "Roter Stern" ran. Eine unbekannte Mannschaft, die in der Gruppe B Zweiter wurde. Dieser unbequeme Gegner ging nach der Hälfte der Spielzeit durch einen glücklichen Treffer mit 0:1 in Führung. Doch quasi im Gegenzug konnte Sascha mit einem schönen Solo den 1:1 Ausgleich erzielen. Da bis zum Schlußpfiff kein weiterer Treffer fiel musste hier im 8-Meterschießen die Entscheidung gefunden werden. Für die Hertha-Junxx I traten Timo, Peter, Julian, Sergio und Sascha als Schützen an. Mit Ausnahme von Sergio trafen alle das   Tor. Aber was geschah aus der anderen Seite? Ein nervenstarker Nader hielt zwei der fünf Strafstöße. Und am Ende hieß es 5:4 und die Hertha-Junxx I standen im Viertelfinale.

Hier traf man auf die "FG Zehlendorf". Ein Team das an der Uni-Liga spielt und das über den zweiten Platz in der Gruppe D und ein 3:2 nach 8-Meterschießen (gegen die "Mahler II") im Viertelfinale stand. Schon nach einer Minute gingen die Zehlendorfer in Führung. Gleich nach dem Anpfiff kam es zum Ballverlust in Höhe der Mittellinie und über einen schnell rausgespielten Konter konnte der 0:1 Treffer erzielt werden. Danach rannte man dem Rückstand hinterher ohne jedoch ernsthaft eine Chance zum Ausgleich gehabt zu haben. So blieb es beim 0:1 und auch die Hertha-Junxx I konnten sich von den Gaymes verabschieden.

Im weiteren Turnierverlauf kam es zum Finale zwischen dem "TSV Rudow A" und den "Monkey Fighters". Die Rudower entschieden die Partie mit 2:0 für sich und gingen verdient als Turniersieger vom Platz. Wer aber genau gelesen hat, dem fiel auf, dass diese beiden Finalgegner zuvor in der Gruppe E die Gegner der Hertha-Junxx II waren. Vielleicht schmälert das ja die Enttäuschung dieses Teams über das eigene Abschneiden. Schließlich hat man gegen die beiden späteren Finalisten verloren.

Als Spieler für die Hertha-Junxx I und II standen folgenden Spieler auf dem Platz: Nader, Manuel,  Timo, Günter, Gerd, Peter, Raymond, Julian, Holger, Sascha, Sergio und Sandro.

Bilder der Hertha-Junxx bei den Respect Gaymes findet ihr hier.
Danke für die Bereitstellung durch:  © www.oliverelsner.de


02.08.2006

Zu Beginn wurden wir der 6. von sieben Gruppen zugelost. Nachdem aber in Gruppe 1 zwei Mann-schaften fehlten, wurden wir Gruppe 1 zugeteilt und mussten dort unser Glück suchen. Diese war   dann die einzige Gruppe in der nur sieben statt acht Mannschaften gegeneinander spielten. Also 6 Spiele für uns.

Im ersten Spiel fingen beide Teams sehr zögerlich an bis die Hertha-Junxx nach etwa 2 Minuten das Heft in die Hand nahmen. Wir erspielten uns einige Möglichkeiten aber gerieten durch unsere gute Abwehr nie in ernste Schwierigkeiten. Also trennten wir uns gegen "Die Adligen" 0:0 (und das gegen den späteren Gruppensieger, der alle anderen Spiele dann gewann).

Im zweiten Spiel ging es dann los. Der "OFC Spreehelden Berlin" hatte keine Chance und wir siegten souverän 3:0.

Im dritten und vierten Spiel (gegen den "1. Bandscheiben-Club" und den "OFC Young Kickers") taten wir uns wieder schwerer, holten jedoch jeweils ein 0:0 raus.

Wenn wir noch eine Chance haben wollten um wenigstens als Dritter weiterzukommen, dann mussten wir die letzten zwei Spiele für uns entscheiden. Also gaben wir alles.

Im fünften Spiel war eine gewisse Härte nicht zu verkennen und wir kämpften den "Blau-Weiß Hinke-bein" mit 3:1 nieder. Unser einziges Gegentor in der Vorrunde!

Das allesentscheidende Spiel 6 stand nun an. Es ging gegen die "Blau-Weissen Wichtelmänner".   Das war eine Truppe aus sehr jungen Spielern. Aber für uns sprach die Erfahrung und wir siegten 2:0.

Wir wurden Gruppendritter mit 18 Punkten und 12:1 Toren (inkl. dreier Punkte und 2:0 Tore die jede Mannschaft unserer Gruppe am "Grünen Tisch" für das Fehlen des einen Teams zugesprochen bekam).

Nun hieß es zittern, ob wir als einer der zwei besten Gruppendritten eine Runde weiterkommen.

Die Abschlußtabelle der Vorrunde

1.Die Adligen1915:0+15
2.1. Bandscheiben-Club1613:3+10
3.Hertha-Junxx1510:1+ 9
4.OFC Young Kickers13 7:4+ 3
5.Blau-Weiß Hinkebein 7 5:10 - 5
6.OFC Spreehelden Berlin 6  4:13 - 9
7.Blau-Weisse Wichtelmänner 4 2:11 - 9
8.n.N. 0 0:14 -14

Dann die Verkündung: "Hertha-Junxx als bestes drittes Team weiter!"

Aber wie das Leben so spielt war dann im Achtelfinale Schluss.
Wir kamen nie zu unserem Spiel und mussten uns mit 1:0 gegen den "HFC Theo Gries" geschlagen geben.

Wir waren aber nicht traurig, da wir als Freizeitteam immerhin den 13. Platz von 55 Mannschaften erreichten. Wir sind stolz auf unsere Truppe und ihr könnt es auch sein.

Die Spieler der Hertha-Junxx (Nader, Sascha, Uwe Z., Günter, Sergio, Peter, Julian, Holger, Timo und Oli) zeigten wiederholt ein gelungenes Zusammenspiel.

gs

Ein paar Bilder vom Turnier findet ihr hier.
Weitere Informationen findet ihr auch hier.


22.07.2006

Wie schon in den letzten Jahren waren wir auch auf dem diesjährigen Berliner CSD präsent. Leider fehlt es noch immer an finanziellen Mitteln  und so sind wir auch in diesem Jahr "nur" als geschlossene Gruppe mitgelaufen. Aber wie schon in der Vergangenheit hat uns der Zuspruch der Zuschauer sowie die vielen Fotots und Videos die von uns gemacht wurden darin bestärkt auch im nächsten Jahr am CSD teilzunehmen. Vielleicht dann auch schon mit dem langersehnten eigenen Wagen ...

Hier findet ihr mehr Bilder.


Der Stand der Hertha-Junxx auf dem 14. lesbisch-schwulen Stadtfest in Berlin am 15./16. Juli 2006.15./16.07.2006

Hertha-Quiz sorgt für Zulauf

Mit großem Erfolg konnten wir uns auf dem diesjährigen lesbisch-schwulen Stadtfest rund um die Motzstraße präsentieren. Ein von Mitgliedern vorbereitetes Gewinnspiel sorgte für  regen Andrang. Wer ein paar Fragen   über "unseren" Verein Hertha BSC richtig beantworten konnte, hatte die Chance attraktive Fanartikel zu gewinnen. Insgesamt wurden fast 200 ausgefüllte Quizbögen abgegeben!

Bei einigen Teilnehmern und Teilnehmerinnen haben wir offenbar auch eine richtige Fußballbegeisterung geweckt - sie hatten Lust bekommen, uns zu Heimspielen einmal ins Olympia-Stadion zu begleiten.

Wie in den vergangenen Jahren hat Hertha BSC uns auch diesmal großzügig unterstützt. Der zur Verfügung gestellte Fan-Hänger war vollgestopft mit tollen Fanartikeln, für die kein Cent berechnet wurde. Auch die Autogrammkarten waren schnell vergriffen, besonders die von Arne Friedrich, der als Nationalspieler während der WM wohl an Bekanntheit gewonnen hat.

Claudia Roth im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Hertha-JunxxDer Rummel an unserem Stand zog auch prominentere Besucher an.
Margrit Zauner, SPD-Fraktionschefin  im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, ließ sich ein "Macht weiter so!" entlocken, und  das Hertha-Junxx-Ehrenmitglied Claudia Roth, fußballbegeisterte Grünen-Chefin, fachsimpelte mit uns über die WM...

Da kann man nur sagen: "Weiter so!!"

wp

Mehr Bilder findet ihr hier.




21.06.2006

Anläßlich einer Diskussionsveranstaltung der Bundestagesfraktion der Grünen zum Thema:  Rassismus in und außerhalb deutscher Fußballstadien waren auch die Hertha-Junxx geladen.

Mehr zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.


12.06.2006

Auftaktveranstaltung zu der Kampagne gegen Homophobie und Hassgewalt. Unter dem Titel "Homophobie und Hassgewalt haben keinen Platz in unserer Mitte" 

MANEO-Plakat gegen Homophobie und HassgewaltMit: Hertha-Junxx, Martin Reichert (Kulturwissenschaftler), u.a.

Fußball ist Männersache? Nicht so ganz. Heteromännersache. Schwule finden im letzten Reservat ungebrochener Männlichkeit nicht statt. Homosexuelle interessieren sich freilich ebenso für den Kick alls Kicks  wie Heteros. Schwulenfeindliche Kommentare zu einem rosafarbenen Torwarttrikot, Schweigeabkommen in Frauenteams - und vorsichtshalber duscht man lieber "mit dem Arsch zur Wand":

Offen lebende Lesben und Schwule scheinen im Fußball nichts verloren zu haben. Und alles sorgt dafür, dass dies vorerst auch so bleibt. Die Fußball-WM - ein globales Fest der männlichen Heterosexualität? Der Sport und besonders der Fußball hat den Anschluss an gesellschaftliche Entwicklungen verpasst.

MANEO-Soirée: Eine Veranstaltung von MANEO , Schwules Überfalltelefon und Opferhilfe, von Mann-O-Meter e.V..


Gruppenfoto der Unterstützer12.06.2006

"Homophobie ins Abseits kicken!"

Unter diesem Motto nahmen die Hertha-Junxx am 11. Juni 2006 an  einer gemeinsamen Aktion von amnesty international (ai) und der ai-Gruppe Menschenrechte und sexuelle Identität (MERSI) teil.

In zahlreichen Teilnehmerländern der Fußball-Weltmeisterschaft wie Iran, Saudi-Arabien, Mexiko, Ecuador und  USA werden die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender mit Füßen getreten.

Sogar in unserem europäischen Nachbarland Polen werden Homosexuelle massiv bedroht und gesellschaftlich angefeindet. Die Berliner MERSI-Gruppen ist im Juni mit einem spektakulären „Fußball-Happening“ zur Verteidigung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender angetreten.

Mit einem symbolischen Fußballspiel auf dem Potsdamer Platz machte die Gruppe zum Auftakt der Fußball-WM auf die weltweite Diskriminierung und Verfolgung von sexuellen Minderheiten aufmerk-sam. Während der mehrstündigen Aktion, die in Berlin an drei Tagen stattfand, trat ein Team aus MenschenrechtsverteidigerInnen gegen ein zweites Team an, das sich symbolisch aus den Teil-nehmerländern zusammensetzte, in denen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Menschen-rechtsverletzungen ausgesetzt sind. Mit „gelben“ und „roten Karten“, die an Passanten verteilt wurden, wurde über die Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender in verschiedenen WM-Teilnehmerländern informiert, wo massive Menschenrechtsverletzungen an LGBT (Anm. d. Red.: zu deutsch: Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) stattfinden.

Ein großer Erfolg war das Medieninteresse an der MERSI-Aktion. Der amerikanische Fernsehsender CNN erschien am Samstag, den 17. Juni 2006, mit einem Kamerateam auf dem Potsdamer Platz. MERSI-Gruppensprecher Rupert Haag stand dem CNN-Reporter Rede und Antwort, und die Kamera fing Bilder von der Aktion ein. Insgesamt konnten viele BerlinerInnen und WM-TouristInnen durch die aufsehenerregende Aktion erreicht und Unterschriften für mehrere Petitionen gesammelt werden.

Die Aktion wurde von Fußballerinnen und Fußballern der Berliner schwul-lesbischen Sportvereine Seitenwechsel e.V. und Vorspiel e.V. sowie  dem schwulen Fanclub Hertha-Junxx unterstützt.

Autorin: Christiane Bunge (MERSI)


Das von den Hertha-Junxx und dem Lichterfelder FC geplante schwule Fußballturnier "Das andere Finale" zum Finalwochenende der FIFA-WM 2006 findet nicht statt!

Zu diesem Schritt haben sich beide Vereine entschlossen, nachdem die Anzahl der Anmeldungen bis zum regulären Anmeldeschluss weit unter den Erwartungen geblieben war. Damit war die Finanzierung nicht gesichert. Als Grund für die mangelnde Resonanz vermuten die Hertha-Junxx unter anderem eine Vielzahl schwuler Fußballturniere in Europa in diesem Sommer. Dadurch sei möglicherweise eine un- erwartete Konkurrenzsituation entstanden.

Das Turnier sollte am Finalwochenende der FIFA WM vom 7. bis 9. Juli 2006 stattfinden. Eingeladen waren schwule Fußballmannschaften aus Deutschland und Europa sowie ein Mixed-Team des Berliner Verbandsligisten Lichterfelder FC. Als Partnerverein von Hertha BSC wollte der Lichterfelder FC das Turnier logistisch unterstützen und seine Sportanlagen zur Verfügung stellen.

Die Idee zu der Zusammenarbeit entstand auf einem Treffen der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin zum Thema "Fans for Football".

Trotz der Enttäuschung wollen die Hertha-Junxx nach vorne blicken und haben sich schon mit den Fußballern des schwulen Sportvereins "Vorspiel e.V." getroffen. Ziel ist ein gemeinsam veranstaltetes Turnier in Berlin.


23.05.2006

Sport ohne Homophobie – Geht das?

In einer lockeren Atmosphäre begrüßten der schwule Gemeinderat Marco Schreuder und Stadtrat  David Ellensohn eine interessante Mischung an Gästen auf der Couch. Ihnen allen war gemein, dass sie mit Fußball zu tun haben.

Mit dem bekanntesten seiner Gäste begann Schreuder das Gespräch: Didi Constantini erzählte von seinen Erfahrungen mit Rassismus und Homophobie, schließlich war er als Trainer und Spieler bei zahlreichen großen Mannschaften im In- und Ausland engagiert.

Macho-Sport Fußball?

Angesprochen auf das berühmte Zitat von Otto Baric, der einen Schwulen in seinem Team sofort erkennen und entfernen würde, meinte Constantini, dass der mittlerweile greise Baric nun auch ein Mann einer anderen Generation sei und deswegen sehr auf seiner Meinung beharren würde. Er selbst hätte kein Problem mit der sexuellen Orientierung seiner Spieler, auch wenn sich ihm gegenüber noch keiner geoutet hätte. Was zähle sei die Leistung der Spieler. Ob denn Fußball so ein Macho-Sport  sei, dass Homosexualität deswegen ausgeklammert würde, wurde aus dem Publikum gefragt. Seine Antwort darauf verblüffte etliche im Publikum: Im Gegenteil, Fußballer seien oft sehr sensibel und manchmal unsicher. Ein Trainer müsse genauso technisches Wissen vermitteln können und gleich-zeitig persönlich motivieren können. Deswegen sei es so wichtig für Spieler, dass sie in einem Team spielen, in dem sie sich wohl fühlen, denn erst dann können gute Leistungen erbracht werden.

Widerstand von den Verbänden

Fußballerin Ulli Seiss (Ballerinas/Aufschlag) erzählte von ihren Erfahrungen aus dem Frauenfußball. Hier sei die Homosexualität einiger Spielerinnen zwar ein sehr offenes Geheimnis, aber es herrscht   vor allem Widerstand von den Verbänden. So ließen der schwedische und der deutsche Fußball-Verband Spielerinnen wissen, dass bei einer Teilnahme an den Gay-Games oder Euro-Games ein Einsatz in der National-Elf unmöglich sei. Aufschlag ist auch nicht von den offiziellen Verbänden anerkannt, so dass es maximal Freundschaftsspiele mit anderen Vereinen gäbe.

Kurt Wachter von fairplay/FARE (Football against Racism in Europe) erzählte von den Anfängen der Anti-Rassismus-Arbeit vor zehn Jahren und die damalige Weigerung der FIFA auch die Homophobie in den Stadien zu thematisieren, was mittlerweile geändert worden ist. Er berichtete auch über erste Erfolge bei einzelnen nationalen Verbänden, die das Problem Homophobie offensiver angehen wollen. Dabei seien allerdings nur erste Schritte gesetzt worden, denn die Aufgabe ist langwierig.

Der Vorsitzender der Hertha-Junxx im Gespräch mit dem Grünen Gemeinderat Marco SchreuderDie Fans

In einer zweiten Runde kamen schließlich die Fans zu Wort, von denen einige auch vom anderen Ufer gekommen sind.

Der Vorsitzende der Hertha-Junxx, dem schwul-lesbischen Fanclub des Bundesligisten Hertha BSC, erzählte von der guten Zusammenarbeit mit dem Verein. Grund dafür sei die Möglichkeit des Vereins, ein Gegengewicht zu den weniger gemäßigten Fangruppierungen zu stellen. Und er plädierte dafür, die Sprüche nicht all zu ernst zu nehmen.

"Oft ist denen nicht bewusst, was sie da in den Sprechchören rufen" sagte Martin Schwarzlantner, der Fan-Koordinator des österreichischen Meisters Austria Wien, dazu. Spricht man die Fans einzeln an, so kommen die erst drauf, dass sie da was sagen, was andere beleidigen könnte. Dass nicht nur die Fankurven ein Monopol auf homophobe Sprüche hätten bestätigte Didi Constantini. Was man auf den teureren Plätzen oder gar im VIP - Bereich zu hören bekam, sei kaum besser.

Vertreter der "FreundInnen der Friedhofstribüne" und von den "Döblinger Kojoten" wissen auch warum: Es ist natürlich einfacher, eine kleine Fangruppe zu sensibilisieren, als auf eine große Fankurve Einfluss zu nehmen. In der Masse fühlen sich viele anonym genug um mitzugröhlen.

Patentlösungen konnten an diesem Abend keine gefunden werden, denn das Problem Homophobie manifestiert sich sowohl auf Verbands-, als auch auf Vereinsebene. Nur Hand in hand mit einer politischen und gesellschaftlichen Offenheit lässt sich auch im Fußball etwas ändern. Die Fußballwelt selbst kann dazu aber sehr wohl was beitragen.

In einem waren sich übrigens alle DiskutantInnen einig: Das Ausziehen vom Leiberl nach erfolgreichem Treffer muss unbedingt wieder erlaubt werden und soll nicht mit einer gelben Karte bestraft werden.

Autor: Alkis Vlassakakis


Ist schwul als Schimpfwort "cool"?Mai 2006

Ist schwul als Schimpfwort "cool"?

Zu diesem Thema kann man in dem Flyer der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport (hier der Fachbereich "Gleichgeschlechtliche Lebensweisen") mehr erfahren. Aber auch auf der Homepage des Fachbereiches oder unter www.dasistauchgutso.de findet ihr mehr Informationen.




10.05.2006

Mehr über diesen kritischen Blick auf Fußball und Geschlecht findet ihr hier.

Hier findet ihr eine Abhandlung einer Teilnehmerin der Diskussionsrunde, der  Kulturanthropologin Dr. Tatjana Eggeling, zum Thema: Homophobie im Fußball.


Die sportliche Situation kann so auf Dauer nicht hingenommen werden - mit dieser Meinung unter-scheiden wir uns nicht von anderen Fans, der Presse oder sicherlich auch der Vereinsführung.
Hier muss schnellstmöglich eine Lösung gefunden werden. Wie sie aussehen könnte, kann man  Teilen der Presse entnehmen: Marcelinho wird wohl gegen Werder Bremen nicht auflaufen. Renommiertere Vereine sind aus ähnlichen Gründen vergleichbare Schritte gegangen, z. B. Real Madrid mit Ronaldo. Marcelinho muss wissen: Es geht auch ohne ihn. Selbstverständlich sind wir als Fans - ebenso wie Hertha BSC und die Stadt Berlin - ihm für seine Verdienste dankbar. Wir können   es uns nicht erklären, was dazu führte, dass er derzeit konstant seiner alten Form hinterherläuft. Disziplinlosigkeiten bei anderen Spielern haben aber ebenso in die Misere geführt, dafür stehen die vielen Platzverweise und Sperren der letzten Zeit.

Schon seit längerem fällt aber auch auf, dass die Chancenverwertung in der Offensive katastrophal ist. Hierfür kann man sicherlich nicht einzelne Spieler verantwortlich machen, da ist auch der Verein ge-fordert. In der Einkaufspolitik fehlte die glückliche Hand, zudem mangelt es ja wohl ganz offensichtlich an finanziellen Möglichkeiten.

Zu dem Thema Finanzen kann von unserer Seite keine Stellung bezogen werden.

Nun kommen wir zu den Ereignissen rund um das Spiel gegen den 1. FC Köln. Der Protest der Fans, welche erst mit 15 Minuten Verspätung die Ostkurve betraten, kann man ja noch relativ Verständnisvoll auffassen. Auch Schmährufe und Transparente gegen Management und Trainer sind in der Bundesliga mittlerweile an der Tagesordnung und sollten hingenommen werde (so sie nicht beleidigend werden). Aber das was nach diesem Spiel geschehen ist, kann keinesfalls unsere Zustimmung finden. Da  haben wohl einige die Gelegenheit genutzt, sich schon jetzt auf die Fußball-WM einzustimmen und zu sehe, was mit den Sicherheitskräften geht - und was nicht. Und wenn Verantwortliche des Vereins Angst um ihre körperliche Unversehrtheit haben müssen, dann wurden hier Grenzen überschritten.

Des Weiteren ist es durchaus nachvollziehbar, dass der Verein das Forum auf seiner Homepage geschlossen hat, wenn es hier zu Beleidigungen oder gar strafrechtlich relevantem Inhalt gekommen ist. Hier würde wahrscheinlich lediglich ein moderiertes Forum Abhilfe schaffen. Wir sind gespannt,   wie das neu zu konzipierende Forum aussieht.

Wir, die Hertha-Junxx, distanzieren uns von Gewalt und Nötigung in jeder Form. Wir werden es uns aber nicht nehmen lassen, sachlich und konstruktiv Entscheidungen von Hertha BSC zu kritisieren.

Hertha-Junxx e.V.

(Auszugsweise ist dieser Text auch unter http://www.herthabsc.de/index.php?id=14427 zu finden)


Am 8. Dezember 2005 fanden sich zur Weihnachtsfeier der Hertha-Junxx 18 Mitglieder  und Freunde zusammen um das Jahr gemeinsam aus-klingen zu lassen. Mit von der Partie waren zwei Fanbetreuer von Hertha BSC sowie der U21-Nationalspieler Malik Fathi.
Ab 19.00 Uhr saßen wir aus diesem feierlichen Anlaß bei einem gemeinsamen Weihnachtsessen im "The great Australian Bite" zusammen.

Die Gunst der Gelegenheit einen Spieler in seiner Mitte zu haben wurde genutzt und Malik Fathi beantwortete alle Fragen zur Zufriedenheit der Anwesenden. Aber auch seine Fragen rund um den Fanclub wurden ihm beantwortet.
Ingesamt war es für alle Beteiligten ein schöner Abend in angenehmer Stimmung.
                                                                                                                                                      Die Bilder des Abends findet ihr hier.


Wie schon im Vorjahr haben wir uns  auf dem diesjährigen Berliner CSD gezeigt. Doch da es uns noch immer an den finanziellen Mitteln fehlt, sind wir, wie schon im letzten Jahr, "lediglich" als geschlossene Gruppe mitgelaufen. Die vielen Fotos die von uns gemacht wurden haben uns aber gezeigt, dass wir bei einem solchen Event nicht fehlen dürfen und hoffen, irgendwann auch mal mit einem eigenen Wagen dabei zu sein.

Hier findet ihr noch ein paar Bilder.





Liebe Mitglieder, Freunde, Fans und Unterstützer,

euch Allen sei Dank gesagt für Eure Unterstützung und das Ihr dazu beigetragen habt, den Stand der Hertha-Junxx auf dem diesjährigen Stadtfest zu präsentieren.

Hoffentlich können wir auch 2006 wieder auf Euch zählen.

Fotos vom Fest findet ihr in der Galerie.


12.06.2005

Am 11. Juni 2005 wurde hier in Berlin zum ersten Mal der Come-Together-Cup ausgetragen.
Diese Veranstaltung, die ihren Ursprung in Köln hat und dort bereits seit 10 Jahren existiert, soll nun auch in Berlin, unter der Federführung von elledorado - lesbisch-schwuler Förderkreis Berlin e.V., etabliert werden.

Das Turnier stand u.a. unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und wurde im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ausgetragen.

Gespielt wurde in vier Vorrundengruppen aus denen sich lediglich die Ersten für das anschließende Halbfinale qualifizieren konnten. Die Hertha-Junxx wurden in die Gruppe B gelost. Hier hießen die Gegner "Social Players" und "Schienbein 04" und "Rotation Mauerpark"

Gespielt wurde auf Großfeld mit 11 Spielern, die Spieldauer betrug jeweils 20 Minuten.

Das erste Spiel dieser Gruppe hatten die Hertha-Junxx gegen die Social Players zu bestreiten. Wie schon in der Vergangenheit versuchte man aus einer sicheren Abwehr heraus zu spielen. Die Null sollte stehen und vorne sollten die Stürmer versuchen Tore zu schießen. Die Hertha-Junxx erwischten den besseren Start, gingen in Führung und kontrollierten ab diesem Zeitpunkt das Spiel. Drei Treffer  von Uwe, sowie ein weiterer von Peter bescherten uns ein gutes Torepolster. Der zwischenzeitlche Gegentreffer brachte die Mannschaft nicht aus der Ruhe und so hieß es am Ende 4:1.
Der Gegner im zweiten Spiel war das Team von Schienbein 04. Nach anfänglicher Unsicherheit fanden die Hertha-Junxx immer besser ins Spiel und mit dem 1:0 brach dann auch der Damm.  Die Mannschaft ließ sich nun das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen und erhöhte auch noch zum 2:0 Endstand. Erneut zeichnete sich Uwe als doppelter Torschütze aus.
Das dritte Spiel wurde gegen Rotation Mauerpark ausgetragen. Der Gegner spielt in der TU-Liga und hier mussten sich die Hertha-Junxx dem "professionelleren" Gegner unterlegen geben. Das Spiel  wurde mit 2:4 verloren. Hinzu kam vielleicht auch das Fehlen eines wichtigen Spielers und das nun   der eine oder andere seinem Alter Respekt zollen musste und nicht mehr so mithalten konnte, wie es der jüngere Gegner konnte.

Nun kam es auf die Abschlußtabelle der Vorrunde an!


PunkteTore
1.Hertha-Junxx    6 8:5
2.
Rotation Mauerpark
    6
 6:3
3.Social Players
    4
 4:6
4.
Schienbein 04
    1
 2:6

Jaaaaaa, es war geschafft. Wir standen im Halbfinale.
Dank mehr geschossener Tore waren die Hertha-Junxx weiter.
Das Team von Rotation Mauerpark legte jedoch gegen diese Entscheidung Protest ein und dem wurde stattgegeben. Nun sollte in einem Entscheidungsspiel der Gruppensieger ermittelt werden. Gegen diese Entscheidung legten die Hertha-Junxx ihrerseits Protest ein und erinnerten an die festen Regularien unter denen jedes Team bei diesem Turnier angetreten ist. Die Turnierleitung folgte diesem Protest und somit standen die Hertha-Junxx, Dank mehr geschossener Tore, im Halbfinale.

Hier sollte man auf den Sieger der Gruppe A, die SG Medizin Friedrichshain, treffen. Und obwohl nun auch der Kapitän die Mannschaft unterstützen konnte, musste man sich diesem Gegner geschlagen geben. Zwar hielt man bis zum 0:2 noch einigermaßen mit, doch dann war die Luft raus. Hier zeigte sich, dass der Meister der höchsten Berliner Freizeitliga (sowie Pokalsieger der Berliner Betriebs- sport- und Freizeitmeister) deutlich überlegen war.

Somit blieb nur noch die Hoffnung auf den 3. Platz.

Das zweite Halbfinalspiel hatte das Team von Brot und Spiele verloren und gegen sie hatten wir nun das Spiel um den 3. Platz austragen. Rund 150 Zuschauer sahen eine ausgeglichene Partie, in der   die Mannschaft von Brot und Spiele mit 1:0 in Führung ging. Die Hertha-Junxx waren bemüht den Ausglich zu erzielen und wurden belohnt. Als sich Uwe über links in den Strafraum spielte, wurde er gefoult und ohne zu zögern zeigte der Unparteiische auf den Strafstoßpunkt. Der Gefoulte nutze seine Chance selbst und verwandelte den Elfmeter zum 1:1 Ausgleich. Nun hieß es das Ergebnis zu halten um in einem möglichen Elfmeterschießen die Partie für sich zu entscheiden. Doch leider nutze der Gegner eine Unkonzentration der Abwehr aus und erzielte das 1:2. Bei diesem Ergebnis sollte es bleiben.

Nun stand fest, dass die Hertha-Junxx beim Come-Together-Cup 2005 den 4. Platz belegten.

Sieger des Turniers wurde unser Halbfinalgegner, die SG Medizin Friedrichshain, die das Team von WMF Karaoke Mitte mit 2:0 im Finale schlugen. Die Hertha-Junxx gratulieren dem Turniersieger.

Den eingesetzten Spielern, die teilweise bis an ihre Leistungsgrenze gingen sei gedankt.   Phasenweise war schönes Zusammenspiel erkennbar, auf das sich aufbauen läßt.

Für die Hertha-Junxx spielten: Alex, Benny (TW), Daniel, Gerd, Günter, Jimmy, Jörg, Micha, Peter, René, Sam, Sascha (K), Sasha, Sergio, Simeon, Uwe

Hier findet ihr auch Fotos vom Turnier.


06.05.2005

Am 05.05.05 nahmen die Hertha-Junxx am Hertha-Cup 2005 teil.

Auf dem Trainingsgelände von Hertha BSC hatten sich 68 Fan-Clubs eingefunden, um den diesjährigen Sieger zu ermitteln.

Die Hertha-Junxx wurden in die Erste von 8 Gruppen gelost, die den Namen Götz-Gruppe trug.
Unsere Gruppengegner in der Vorrunde, mit denen wir um die vier Plätze für das Sechszehntelfinale spielten, waren folgende Fan-Clubs:

       -      OFC Young Kickers
       -      Mahlower Musiker
       -      HFC Undercover
       -      Hertha Orange
       -      Härter als der BSC
       -      Blau Weisse Wölfe
       -      Hart, Härter, Herthaner

Die Spieldauer betrug 10 Minuten und es wurde mit 5 Feldspielern plus Torwart gespielt. Die Partien wurden auf Kleinfeld ausgetragen.

Das erste Spiel der Vorrunde wurde gegen das Team vom HFC Undercover bestritten. Die gegnerische Mannschaft nutzte jeden Fehler der Hertha-Junxx und so musste man die Partie mit 0:2 verloren geben.
Im zweiten Spiel traf man auf die Blau Weissen Wölfe. Da man deren erstes Gruppenspiel beobachten konnte, wäre man mit einem Unentschieden zufrieden gewesen. Ein Sieg wäre jedoch noch schöner gewesen. Und es sollte schöner kommen - die Hertha-Junxx gewannen diese Partie knapp mit 1:0.
Härter als der BSC, so hieß der dritte Vorrundengegner. Die Platznachbarn auf dem Pausengrün  waren während des gesamten Turnierverlauf immer freundliche und nette Sportsleute. In dieser Partie bedanke man sich dafür und machte dem Gegner Geschenke. Im Grunde genommen nur eins, das   Tor zumSieg. So verlor man dies match mit 0:1.
Als vierter Gegner in der Vorrunde trat die Mannschaft der Mahlower Musiker an. Eigentlich waren sie zu bedauern. Auf Grund familiärer Probleme trat das Team mit nur vier Feldspielern plus Torwart an  und hatte bis dahin aus drei Spielen ein Torkonto von 1:13. Daraus hätte was zu machen sein müssen. Jedoch war das einzig zählbare Ergebnis am Ende ein Tor. Alle anderen Schüsse landeten jenseits des Torwarts. Aber gewonnen ist gewonnen, auch mit 1:0.
In der fünften Partie traf man auf Hertha Orange und erneut musste man sich einem würdigen Gegner geschlagen geben. Man verlor knapp mit 0:1.
Die Mannschaft von Hart, Härter, Herthaner war der sechste Vorrundengegner. Selten hat das Mannschaftsgefüge so gestimmt wie in diesem Spiel. Alle Mannschaftsteile haben füreinander gearbeitet und jeder hat jedem geholfen. Und das war der Schlüssel zum verdienten und nie gefährdeten 2:0 Sieg.
Im siebten und letzten Vorrundenspiel ging es gegen den zu diesem Zeitpunkt direkten Tabellen-gegner. Der OFC Young Kickers hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 12 Punkte und die Hertha-Junxx hätten mit einem Siege zumindest gleichziehen können - bei gleichzeitiger Niederlage des HFC Undercover. Die Teilnahme am Sechszehntelfinale war in greifbare Nähe gerückt und nun musste die Junxx zeigen, was sie wollten. In einem an Dramatik kaum zu überbietetenden Spiel  gingen die  Hertha-Junxx in Führung und der OFC Young Kickers setzte alles daran den Ausgleich zu erzielen. Kurz vor Ende der Partie wäre ihnen das auch beinah gelungen, doch der Torhüter der Hertha-Junxx verhinderte dies mit einer Glanzparade und sicherte so seinem Team diesen 1:0 Sieg.

Doch der HFC Undercover tat den Hertha-Junxx nicht den erhofften Gefallen und gewann seine Partie. So zog, auf Grund des besseren Torverhältnisses, der OFC Young Kickers in das Finale der letzten   32 Mannschaften.

Die Abschlußtabelle der Götz-Gruppe

1.Härter als der BSC
1713:4+  9
2.Hertha Orange
1613:1+12
3.HFC Undercover
1313:7+  6
4.OFC Young Kickers
1216:7+  9
5.Hertha-Junxx12  5:4
+  1
6.Blau Weisse Wölfe
  5  6:9
-  3
7.Hart, Härter, Herthaner
  4  6:17
-11
8.Mahlower Musiker
  0
  3:26
-23

Die Spieler der Hertha-Junxx (Sascha, Uwe Z., Sam, Günter, Sergio, Peter, Gerd, Jimmy, René und Micha) zeigten speziell zum Ende der Vorrunde ein gelungenes Zusammenspiel aller Mannschaftsteile und waren in aller Hinsicht jederzeit ein faires und sportliches Team.
Nicht eingesetzt, aber dennoch stets um Anfeuerung des eigenen Teams bedacht, waren Daniel, Sacha, Uwe H., Jörg und Alex.

Im Gesamtklassement aller Vorrundenspiele belegte das Team der Hertha-Junxx den 33. Platz.
Und hätte man in einer anderen Gruppe gespielt, wäre sogar die Teilnahme am Sechszehntelfinale möglich gewesen (unter anderem gab es eine Gruppe, in welcher der 4. Platzierte mit 8 Punkten weiterkam).

Hier findet ihr einige Bilder.


22.03.2005

Am Wochenende des 18.-20. März 2005 haben sich sieben Hertha-Junxx aufgemacht ihren Verein beim Hamburger Alstercup 2005 zu vertreten.

Am Freitagabend fand in "uriger" Umgebung, im "Astrastübchen", die Regestrierungsparty statt. Hier wurden die Spieler und Teams begrüßt und erhielten sie ihr Welcome-Bag und ihre Turnierpässe. Mit dabei das Programmhaft, aus dem man schon den Turnierverlauf entnehmen konnte.

So waren die Hertha-Junxx der Gruppe B zugelost worden (es gab jeweils zwei Gruppen mit acht Mannschaften).

Da das Team unterschiedlich nach Hamburg angereist war, traf man sich erst am Samstagmorgen in der Alsterdorfer Sporthalle, in der das Turnier stattfand.

Gespielt wurde auf zwei Feldern und wir sollten in unserer ersten Partie auf die Mannschaft von den Hamburg Highballs treffen. Diese waren für uns eine völlig Unbekannte. In bisherigen Turnieren haben wir schon gegen einige Mannschaften gespielt aber ein Gegner aus Hamburg, das war neu. Was nicht neu war, dass wir schnell in Rückstand gerieten. Und viel Zeit blieb nicht diesen Rückstand aufzuholen - gespielt wurden lediglich 10 Minuten. Doch leider viel auch noch das 0:2 und damit war der Traum vom erhofften Auftaktsieg schnell verpufft.
Auch die Hoffnung auf weitere Siege schwanden, war mit Sascha einer unser wichtigsten Spieler  schon in diesem Spiel dermaßen stark angeschlagen worden, dass er nur noch das Tor hüten konnte.
Auch die zweite Partie sollte uns als Gegner ein Hamburger Team bescheren. Im Spiel gegen die zweite Mannschaft der Ballboys Hamburg hielten wir etwas besser mit und konnten immerhin ein 0:0 erspielen. Jedoch machte sich hier schon das Fehlen eines weiteren Angreifers bemerkbar, da Peter nahezu auf sich allein gestellt war.
Im dritten Match trafen wir auf alte Bekannte. Die Spieler des Youngs FC Münster kannte man aus einigen vorangegangenen Turnieren und es war zu erwarten, dass dies eine freundschaftlich geführte Partie wurde. Und welchen Endstand hätte diese Partie verdient, wenn nicht ein 1:1?
So war es Jimmy, der den 1:1 Ausgleichstreffer erzielte und uns damit das erste Tor bescherte.
Auch in der vierten Partie traf man auf bekannte Gegner. Selbst wenn es nur das zweite Team vom   SC AufRuhr Bochum war, so kannte man auch diese Mannschaft. Und wie schon zuvor erwähnt machte sich speziell hier das Fehlen eines zweiten "echten" Angreifers bemerkbar. Unser Team war spielbestimmend - nur viel kein Tor. Jedenfalls nicht für uns. Kurz vor Schluß gelang den Bochumern der 1:0 Führungstreffer, den sie dann auch bis zum Spielende verteidigten.

Somit waren vier Spiele gespielt. Zwei Unentschieden, zwei Niederlagen und nur ein Tor geschossen - ließ sich das steigern?

In der fünften Partei hieß der Gegner Wild Boys Karlsruhe. Man hätte meinen sollen die Fanfreundschaften zwischen Hertha BSC und dem Karlsruher SC wären Garantie für ein sauberes Spiel. Doch dies war ein Irrtum. In einer äußerst zerfahrenen und aggressiv geführten Partie gab es keinen Sieger und keine Tore. Hier hätte auch niemand den Sieg verdient gehabt!
In den letzten beiden Spiele sollten wir auf ausländische Mannschaften treffen.
So war es das Team von Prag I, gegen das wir unser sechstes Spiel zu bestreiten hatten. Auch hier blieben wir glücklos und ohne Torerfolg. Und erneut mussten wir einen Gegentreffer hinnehmen.
Im letzten Gruppenspiel trafen wir auf die dänischen Vertreter von Pan Fodbold. Die Knochen schmerzten und jeder versuchte nochmal sich zu motivieren. Dennoch schlugen uns die Dänen mit  2:0.

So hieß es für uns nach sieben Spielen und drei erkämpften Punkten Platz 7. in der Gruppe B.
Und damit war klar - wir sind nicht Letzter, sondern spielen um Platz 13. im Gesamtklassement.

Hier sollte unser Gegner das Team I des SC AufRuhr Bochum heißen.
Doch im Gegensatz zu der Partie gegen die zweite Mannschaft aus Bochum konnten wir hier ein Unentschieden erarbeiten. Und so mußten drei unserer Spieler im 7-Meter-Schießen antreten. Während Peter seine Möglichkeit nutze, vergaben Sacha und Jimmy ihre und so konnte auch ein gehaltener Schuß von Sascha nichts daran rühren, dass wir das Spiel um Platz 13. mit 1:2 verloren und "nur" den 14. Platz belegten.

Am frühen Abend fand dann im Hamburger Rathaus die Siegerehrung statt und siehe da, die ersten  vier Plätze machten unter anderem die Mannschaften der Hamburg Highballs (Gratulation zum Turniersieg), der Ballboys Hamburg II und Pan Fodbold unter sich aus. So gesehen hat sich das Team der Hertha-Junxx zwar nicht mit Ruhm bekleckert - man kann aber auch nicht sagen, dass man gegen die späteren Turniersieger untergegangen sei.

Am späten Samstagabend fand dann im P.I.T. die Playersparty statt und am Sonntagmorgen luden  die Veranstalter zum Brunch ein.

Den Veranstaltern sei hier nocheinmal gedankt für annähernd perfekte Organsiation dieses Turniers.

Die Spieler der Hertha-Junxx (Sascha, Sacha, Günter, Peter, Gerd, Jimmy und Alex) zeigten  in allen Spielen Engagement und Leistungsbereitschaft und nehmen die gesammelten Erfahrungen mit in die nächsten Turniere.

Dem Team von Nuova Koas Milano ein herzliches "CIAO". Mit der Hoffnung verbunden, dass man mit diesen netten Italienern weiterhin in Kontakt bleibt.

Hier findet ihr einige Fotos vom Turnier.


03.03.2005

Am Freitag, den 25.02.05, reiste der Großteil der Hertha-Junxx bereits in den Mittagsstunden in London an und hatte so schon die erste Gelegenheit Land und Leute kennenzulernen.

Am Abend fand dann im "Old Compton Club" die Eröffnung des Turniers statt. Hier meldeten sich die Mannschaften an und hier wurden die Gruppen ausgelost.

Es gab zwei Gruppen in denen die beiden Teams aus London mit jeweils einer Mannschaft gesetzt waren.

Das erste Los wurde gezogen: "Hertha-Junxx Berlin"
So kamen wir mit der Mannschaft London I in die Gruppe A. Als weitere Gruppengegner wurden uns  die Bristol Panthers und das Team vom FC Paris Arc-en-ciel zugelost.

Im Verlauf des Abends erfuhren wir, dass wir in der stärkeren Gruppe waren. Die Bristol Panthers sind der diesjähige Meister in der englischen "Gay-Liga" und das Pariser Team sollte auch schon jahre-lange Erfahrung haben.

Unbeeindruckt dessen machten wir uns am nächsten Morgen auf zu den Plätzen. Was uns dort erwartete war weniger beeindruckend. Wir hatten mit "Englischem Rasen" gerechnet und fanden eine  vom Wetter geschundene Kraterlandschaft vor.

Wir hatten das Auftaktspiel gegen London I zu bestreiten. Stürmisch ging es zur Sache und schon nach wenigen Minuten war es Uwe, der das 1:0 für uns erzielte. Nur wenige Minuten später war es  Uwe der das 2:0 schoß und damit unsere schwindenen Kräfte antrieb. Die Spiele sollten jeweils 40 Minuten dauern. Und das war Neuland für uns. 40 Minuten auf großem Platz - wie sollten wir das drei Spiele lang (oder mehr) überstehen? Doch schon bald stand es dank Peter 3:0 und wir schienen uns  in Rausch zu spielen. Denn nur wenige Minuten vor Schluss war es Sascha, der den Treffer zum 4:0 Endstand schoß.

Mit einigen Blessuren und durch den errungenen Sieg gestärktem Selbstvertrauen ging es 20 Minuten später in die Partie gegen die Bristol Panthers. Wie schon zuvor wollten wir aus einer starken Abwehr heraus nach vorne spielen. Doch schon nach wenigen Minuten pfiff der Unparteiische einen (aus unserer Sicht unberechtigten) Elfmeter gegen uns. Christian unser Torwart hatte keine Chance, es stand 0:1 gegen uns. In diesem Spiel merkte man, dass wir es mit "Profis" zu tun haben, die Gangart war deutlich ruppiger als zuvor. Dennoch versuchten wir uns tapfer zu schlagen. Doch wir hatten den Panthers kaum etwas entgegenzusetzen und so konnten wir mit dem Endstand von 0:3 zufrieden sein.

Nun hieß es, sich die Wunden zu lecken und in 20 Minuten fit für's nächste Spiel zu sein. Der Gegner hieß Paris und hatte zuvor London I mit 6:0 geschlagen. Wie sollte es uns ergehen? Hatten wir doch kaum noch Kraftreserven. Und wie schon vermutet, kam es wie es kommen musste. Nach wenigen Minuten fiel das 0:1 und die Mannschaftsmoral sank gegen Null. Nach knapp einer Viertelstunde bekamen wir einen Freistoß zugesprochen. Aus halbrechter Position und ungefähr 30 Meter Entfern-ung schlenzte Jimmy den Ball über den Torhüter der Pariser hinweg und plötzlich lag der Ball im Tor (Kick it like Marcelinho). Der 1:1 Ausgleichstreffer war da. Mit etwas mehr Moral aber fehlender Kraft   in den Beinen ließ sich das Spiel jedoch nicht gewinnen. Und so schlitterten wir dem Debakel ent-gegen. Am Ende hieß es 1:5 und eigentlich war jeder zufrieden nicht noch einmal an den Start zu müssen.

Am Ende hieß der Turniersieger Bristol Panthers, die sich im Finale mit 1:0 gegen die Pariser durchsetzten. Das zeigte uns im nachhinein, dass sich unsere Vermutungen bewahrheitet haben und wir in der deutlich stärkeren Gruppe standen. Und wer weiß wo wir gelandet wären, hätten wir in der Gruppe B gespielt ...

Am Abend fand dann noch die "Playersparty" im "Black Cap" statt, einem Londoner Gay-Club der nur für diese Veranstaltung angemietet wurde und im dem u.a. die Siegerehrungen durchgeführt wurden.

Abschließend kann man den Veranstaltern dieses Turniers nur danken. Sie haben das erste Turnier dieser Art in London hervorragend organisiert und standen bei Fragen jederzeit zur Verfügung.
Hochachtung dem eigenen Team, hat es sich doch rund eine Stunde wacker geschlagen und musste lediglich in der zweiten Stunde dem Alter, der Kondition und der fehlenden Spielpraxis Respekt zollen. Der Wille zum Sieg war immer da.

Hier findet ihr die Fotos vom Turnier!


17.02.2005

Im Rahmen des Talent Campus, der dem Filmnachwuchs als Plattform dienen soll, haben sich 611 Filmemacher für den internationalen Kurzfilmwettbewerb "Shoot Goals! Shoot Movies!" zum Thema Fußball beworben.
Hieraus wählte eine Jury 45 Filme aus, die als offizieller Beitrag des Kunst- und Kulturprogramms zur Fußball-WM 2006 in den Stadien, in Kinos und in Fernsehspots ausgestrahlt werden sollen.

Mit dabei ist auch der Film eines unserer Mitglieder.
Sören drehte in der Vergangenheit, im Rahmen einer Studienarbeit, eine Dokumentation über die Hertha-Junxx. Dieses Material schnitt er und in dem nun entstandenen Kurzfilm "ONLY HERTHA" läßt er Günter, als homosexuellen Fußballfan, über sein Leben reden.
Unter den 45 Beiträgen war eine Menge sehenswertes Material und man wird schon jetzt auf die Reaktionen der Zuschauer gespannt sein dürfen.
Der Film von Sören erhielt erfreulicherweise eine Menge Beifall. Und trotz der Kürze des Films, was in der Natur der Sache bei einem Kurzfilmwettbewerb liegt, bekam der Film an einigen Stellen sogar Szenenapplaus.
Der Regisseur sowie dessen Protagonist, Günter, erhielten weitere Anfragen den Wettbewerb bzw.  den eigenen Film zu präsentieren. So kam z.B. das Fanprojekt Berlin auf uns zu, die zusammen mit 11Freunde und Brot und Spiele e.V. ein Internationales Fußballfilmfestival veranstalten.

Sollte es darüber hinaus Neuigkeiten geben, werdet ihr von info@hertha-junxx.de informiert.